Ressourcen

11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

11. Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Biodiversität

Unser Bedarf an Bodenflächen für den Bau und Betrieb unserer Anlagen und Netze macht es unvermeidlich, dass einige dieser Flächen an Gebieten anliegen, die wichtig für die Qualität des Grundwassers und den Erhalt der Biodiversität sind. Wir wollen diese Gebiete schützen und die nicht immer vermeidbare Umweltbelastung so gering wie möglich halten.

Grundvoraussetzung hierfür ist, die von uns genutzten Bodenflächen und Anlagen in Schutzgebieten vollständig zu erfassen. Nur so können mögliche Auswirkungen unserer Anlagen auf die Bodenqualität, das Grundwasser und die Biodiversität kontrolliert werden. Im Jahr 2012 wurde mit dem Aufbau eines aktiven Biodiversitätsmanagements begonnen. Aus den Daten des Hessischen Landesamts für Umwelt und Geologie (HLUG) wurden Karten der hessischen Naturschutzgebiete erstellt und mit den Standorten unserer Netzstationen und Leitungsverläufe abgeglichen. Die Erfassung und Auswertung von Schutzflächen in Hessen ist abgeschlossen. Da sich weniger als ein Prozent unserer Betriebsmittel in anderen Bundesländern befinden, hat die HSE darauf verzichtet, die dortigen Schutzgebiete zu erfassen. Wir halten jedoch in allen Fällen die in Deutschland gültigen gesetzlichen Vorgaben sowie Auflagen in Genehmigungsbescheiden für Betriebsmittel in solchen Gebieten ein.

Von den Stromverteilungsanlagen der e-netz Südhessen liegen demnach insgesamt sechs Stromnetzstationen und Netzabschnitte in der Gesamtlänge von 13 Kilometern in Naturschutzgebieten. 937 Stromanlagen befinden sich in Wasserschutzgebieten, weitere 213 in Gebieten, die als Wasserschutzgebiet ausgewiesen werden sollen. Insgesamt verlaufen 2.227 Netzkilometer Stromnetz durch Wasserschutzgebiete und 565 Kilometer durch Gebiete, die in naher Zukunft zu einem solchen erklärt werden.

Zwei Anlagen des Gasnetzes und fünf Kilometer Leitungen zur Erdgasversorgung befanden sich im Berichtsjahr in hessischen Naturschutzgebieten. Insgesamt 97 Anlagen des Gasnetzes lagen in bestehenden Wasserschutzgebieten, 26 weitere liegen auf Flächen, für die eine Ausweisung als Schutzgebiet geplant ist. Insgesamt 471 Kilometer Gasleitungen verliefen durch bestehende Wasserschutzgebiete, 162 Kilometer durch Gebiete, für die die Ausweisung als Wasserschutzgebiet geplant ist.

2014 wurde auch das Wassernetz erfasst. Danach befinden sich ein Kilometer Leitungen in Naturschutzgebieten, 167 Kilometer in ausgewiesenen und 30 Kilometer in geplanten Wasserschutzgebieten.

Wenn es bei der Festlegung von Trassen für die Verlegung von Kabeln und/oder Rohren unvermeidbar ist, auch Naturschutz- oder Wasserschutzgebiete zu kreuzen, durchlaufen wir einen geregelten Prozess, der den engen Kontakt mit der unteren Naturschutzbehörde (UNB) einschließt. Die geplante Trasse wird in einem Ortstermin begangen und es wird festgestellt, ob es vonseiten der Behörde Bedenken gibt. Sofern eine hohe Biodiversität festgestellt wird, beauftragen wir einen qualifizierten Dienstleister mit der ökologischen Baubegleitung. Dieser untersucht das betroffene Gebiet und erstellt ein Gutachten bzw. eine Empfehlung mit Auflagen und Umsetzungsvorschlägen. Das Gutachten bzw. die Empfehlung wird dann der UNB mit der Bitte um Zustimmung übermittelt.

Mögliche Empfehlungen sind der Wurzelschutz, die Festlegung von Bauzeitenfenstern, die Ermittlung von (Teil-)Alternativstrecken oder die Schaffung von Ersatzflächen. Die Vorgaben können sich auch auf die Art der Bauausführung bzw. der zu verwendenden Arbeitsmaschinen beziehen. Daraufhin genehmigt die UNB eine Trassenführung mit entsprechenden Auflagen. Sollten zusätzliche Abstimmungen mit der zuständigen Forstbehörde oder der oberen Wasserbehörde notwendig sein, initiieren wir diese und setzen deren Anforderungen um. Es wird regelmäßig geprüft, ob gegebenenfalls weitere Genehmigungen einzuholen sind.

Im Zuge von Bautätigkeiten wird stets darauf geachtet, die Lebensräume sowie die Artenvielfalt zu erhalten und die Auswirkungen auf die Biodiversität so klein wie möglich zu halten.


Energiegewinnung aus biogenen Stoffen

Für die Erzeugung von Energie aus Biomasse wurden im Jahr 2014 insgesamt 59.714 Tonnen feste sowie 726 m3 flüssige biogene Stoffe eingesetzt.

Produkte und Dienstleistungen

Wir vertreiben im Wesentlichen Strom und Erdgas. Deren negative Umweltauswirkungen reduzieren wir durch den Verkauf von Ökostrom und klimaneutralem Erdgas. Auch bei Graustrom achten wir auf die Verringerung von Umweltbelastungen. Der ENTEGA Graustrom ist mit 449 g/kWh (2013) deutlich weniger CO2-belastend als der Graustrom-Bundesmix mit 511g/kWh (2013).

12. Ressourcenmanagement

12. Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat und wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen.

Intensität der Treibhausgasemissionen

Wir haben uns das Ziel gesetzt, unsere Emissionen aus Mobilität und Eigenverbrauch pro Mitarbeiter bis 2020 im Vergleich zu 2009 um 40 Prozent zu senken. Im Jahresvergleich 2013 zu 2014 ist diese Kennzahl jedoch um ca. 7 Prozent auf 5,13 Tonnen CO2e pro Mitarbeiter angestiegen. Ursächlich dafür ist jedoch nicht ein starker Anstieg der Emissionen. Denn trotz der erstmaligen Aufnahme der Emissionen aus Pendelverkehr (2.643 Tonnen CO2e in 2014) in die Berichterstattung haben gegenläufige Maßnahmen wie die Umstellung weiterer angemieteter Liegenschaften auf Ökostrom dazu geführt, dass die Emissionen aus Mobilität und Eigenverbrauch insgesamt nur um 94 Tonnen CO2e angestiegen sind.

Die negative Entwicklung der Emissionen aus Mobilität und Eigenverbrauch pro Mitarbeiter resultiert vielmehr aus der im Jahresvergleich 2013 zu 2014 um ca. 6 Prozent rückläufigen Mitarbeiterzahl.

In Bezug auf unsere Zielsetzung, die Kennzahl im Vergleich bis 2020 gegenüber 2009 um 40 Prozent zu reduzieren, liegen wir trotz dieser Entwicklung weiterhin im Soll. Die Werte für 2014 entsprechen einem Rückgang der Emissionen pro Mitarbeiter um etwa 42 Prozent gegenüber 2009. Damit haben wir den Zielwert zwar auf dem Papier schon erreicht, es bleibt jedoch unsere Aufgabe, diesen in den nächsten Jahren zu stabilisieren.

Die Emissionen aus dem Brennstoffeinsatz unserer Erzeugungsanlagen pro erzeugter MWh haben sich in den letzten beiden Jahren deutlich positiv entwickelt. Grund hierfür ist neben dem Nichteinbezug des Industriekraftwerks Breuberg für 2014 vor allem der stark rückläufige Einsatz des Kraftwerks Irsching. Das führt in Verbindung mit dem hohen Anteil regenerativ erzeugter Energie auf Basis von Wind und Fotovoltaik zu einer entsprechenden Entwicklung dieser Kennzahl.

Energiegewinnung aus biogenen Stoffen

Wir streben an, den Anbau von Energiepflanzen nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion zu stellen. Wir treten für die Biodiversität in der Region ein. Dazu erproben wir in einem Pilotprojekt, inwieweit alternative Pflanzen, wie zum Beispiel Blühpflanzen, in der Biogasproduktion eingesetzt werden können. Blühpflanzen bieten Wild Unterschlupf und sind wichtig für Bienenvölker. Darüber hinaus nutzen wir eine große Vielfalt an Substratarten und fördern die bewährte landwirtschaftliche Praxis wie z. B. Fruchtwechsel im Rahmen des Substratanbaus und Nutzung der Gärreste als biologischen Dünger.

Papier

Unser Ziel ist es, den Anteil von Recyclingpapier auf dem aktuell hohen Niveau (> 90 Prozent) zu halten. Zudem haben wir Ende 2014 unser Recyclingpapier auf ein Produkt umgestellt, welches zusätzlich den Blauen Engel trägt und Cradle-to-Cradle zertifiziert ist.

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator G4-EN1
Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen.

Im Berichtsjahr betrug der Gesamtpapierverbrauch im HSE-Konzern 165 Tonnen (Vorjahr: 229 Tonnen). In diesem Volumen sind mit Ausnahme der Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte die Verbräuche von Druckereien, die Agenturen zur Erstellung anderer Publikationen des HSE-Konzerns beauftragen, noch nicht enthalten.

Der Anteil von Recyclingpapier bleibt mit 93 Prozent im Vorjahresvergleich auf einem hohen Niveau.

Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte unserem Nachhaltigkeitsbericht 2014

Leistungsindikator G4-EN3
Energieverbrauch innerhalb der Organisation.

Der Gesamtenergieverbrauch des HSE-Konzerns betrug im Berichtsjahr 1.181.269 GJ. Der scheinbare Rückgang des Gesamtenergieverbrauchs von 2013 nach 2014 ist im Wesentlichen (zu 81 Prozent) auf die erstmals separate Ausweisung des Energieverbrauchs verpachteter Anlagen zurückzuführen.

Weitergehende Informationen (z.B. Aufschlüsselung nach Primärenergieträgern) entnehmen Sie bitte unserem Nachhaltigkeitsbericht 2014

Leistungsindikator G4-EN8
Gesamtwasserentnahme nach Quellen.

Der Wasserverbrauch des Konzerns betrifft insbesondere unsere Bürogebäude. Substanziellen Prozesswasserverbrauch, wie er z. B. für konventionelle Kraftwerke oft erforderlich ist, gibt es im HSE-Konzern nicht. Der Bezug erfolgt vom Wasservorlieferanten Hessenwasser in erster Linie aus den Wasserwerken im Hessischen Ried.

Eine Erhebung der Wasserverbräuche unserer Liegenschaften erfolgt auf Basis der Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse seit dem Berichtsjahr 2014 nicht mehr.

Leistungsindikator G4-EN23
Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode.

Im HSE-Konzern fielen im Geschäftsjahr 2013 insgesamt 14.053 Tonnen Abfall an. Davon entfallen alleine auf die nicht zu beeinflussenden Bestandteile des zu reinigenden Abwassers der Klärwerke 12.897 Tonnen. Der größte Anteil der gesamten Abfallmenge, nämlich 59 Prozent, kann der Verwertung zugeführt werden, nur 5.711 Tonnen müssen beseitigt werden. Bei den zu beseitigenden Abfällen handelt es sich zu 90 Prozent um Klärschlämme.

Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte unserem Nachhaltigkeitsbericht 2014

Treibhausgase

13. Klimarelevante Emissionen

13. Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Ein Großteil der weltweiten CO2-Emissionen resultiert aus der Energieerzeugung, weshalb die Energiewirtschaft eine große Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung, insbesondere den Klimaschutz, trägt. Gleichzeitig stellt die dazu notwendige Transformation der Energiewirtschaft weg von fossilen hin zu regenerativen Arten der Energieerzeugung auch eine Chance zur Neu- und Weiterentwicklung etablierter Geschäftsmodelle dar.

Die HSE betreibt konventionelle Erzeugungsanlagen auf Basis fossiler Brennstoffe. Darüber hinaus entstehen Emissionen auch vor- und nachgelagert unseres direkten Einflussbereiches, z. B. bei der Förderung und dem Transport des von uns bezogenen Erdgases sowie durch dessen Verbrennung in den Anlagen unserer Kunden.

Unser Ziel ist es, die negativen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf die Umwelt, beispielsweise in Form von Emissionen klimaschädlicher Gase, kontinuierlich zu reduzieren und wo möglich zu vermeiden.

Eine Verringerung des eigenen ökologischen Fußabdrucks kann nur mit einem systematischen Management der wesentlichen Umweltauswirkungen gelingen. Das Management unserer Treibhausgasemissionen wirkt sowohl positiv auf unseren eigenen CO2-Fußabdruck als auch über klimaneutrale Produkte und Dienstleistungen auf den Fußabdruck unserer Kunden.

Das erreichen wir beispielsweise in der Erzeugung über einen effizienten Betrieb unserer Anlagen sowie über unser Investitionsprogramm in erneuerbare Energien. Im Vertrieb setzen wir bezüglich des Produkt- und Dienstleistungsangebotes auf den Dreiklang von Vermeiden (Ökostrom), Vermindern (Energieeffizienzberatung und -umsetzung) sowie Ausgleich (klimaneutrales Erdgas und CO2-Kompensation).

Gleichzeitig gehen wir mit gutem Beispiel voran; wir erheben systematisch unsere Emissionen aus Mobilität und Eigenverbrauch und ergreifen Maßnahmen zu deren Reduktion. Das beginnt mit dem Ressourceneinsatz. Wo immer es möglich ist, setzen wir umweltfreundliche Ressourcen ein. Das reicht von Recyclingpapier bis hin zu klimaneutralem Erdgas und Ökostrom im Eigenverbrauch. Und: Ihr Verbrauch soll so gering wie möglich sein. Das ist sowohl aus ökologischer als auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht sinnvoll.

So haben wir uns beispielsweise das Ziel gesetzt, unsere CO2-Emissionen aus Eigenverbrauch und Mobilität pro Mitarbeiter bis 2020 gegenüber 2009 um 40 Prozent zu reduzieren. Dieses Ziel erreichen wir unter anderem mithilfe von Richtlinien (z. B. Dienstreise- und Dienstwagenrichtlinie). Im Basisjahr 2009, das zugleich den Ausgangspunkt unserer Klimabilanzierung darstellt, betrugen die Emissionen aus Eigenverbrauch und Mobilität 8,90 Tonnen CO2e/Mitarbeiter.

Innerhalb des HSE-Konzerns gilt die Vorgabe, im Eigenverbrauch von Liegenschaften und Erzeugungsanlagen generell Ökostrom einzusetzen. Auch wenn wir bei angemieteten Objekten diesbezüglich nicht immer eine Einigung mit dem Vermieter herbeiführen können, ist die Ökostromquote des HSE-Konzerns mit 96% überzeugend.

Trotz aller Maßnahmen verbleiben unvermeidbare Emissionen aus dem Eigenverbrauch unserer Kraftwerke und Liegenschaften sowie aus Mobilität. Diese kompensieren wir seit 2009 durch Zertifikate aus Waldprojekten.

Die Verantwortung für die Berechnung und Steuerung der Emissionen des HSE-Konzerns liegt im zentralen Nachhaltigkeitsmanagement, das als Abteilung der HSE AG organisiert ist. In der operativen Umsetzung unterstützen mehr als 50 Nachhaltigkeitsbeauftragte in allen Tochtergesellschaften und wesentlichen Zentralbereichen die Erhebung und Auswertung der Daten. Darüber hinaus agieren die Nachhaltigkeitsbeauftragten als Multiplikatoren, die unser Nachhaltigkeitsverständnis in ihre Unternehmen und Bereiche hineintragen.

Die Effektivität unseres Emissionsmanagements beurteilen wir regelmäßig im Rahmen der Nachhaltung von Zielen, der Nachhaltigkeitsberichterstattung und durch unsere freiwillige Teilnahme am CDP Climate Change Reporting.

Bei unserer erstmaligen Teilnahme am CDP Climate Change Reporting 2013 haben wir ein Rating von 87B erhalten und dieses im Rating 2014 nochmals auf 89B verbessern können. Der von Anfang an sehr hohe Disclosure Score ist ein Ausdruck für die hohe Qualität unseres Emissionsmanagements.

Unsere Klimabilanz basiert auf dem GHG Corporate Accounting and Reporting Standard und wird einer unabhängigen betriebswirtschaftlichen Prüfung unterzogen.

Der GHG Corporate Accounting and Reporting Standard definiert international anerkannte Regeln zur Erstellung einer Treibhausgasbilanz. Die Emissionen sind in drei sogenannte „Scopes“ eingeteilt. Im Rahmen unserer Berichterstattung sind diese wie folgt definiert:

Scope 1 umfasst alle direkten, aus Verbrennungsprozessen in eigenen Erzeugungsanlagen, Liegenschaften und Kraftfahrzeugen resultierenden Emissionen.

Scope 2 umfasst Emissionen, die mit konsumierter indirekter Energie (z.B. Strom, Fernwärme) in den Erzeugungsanlagen, Liegenschaften und Netzen verbunden sind.

Scope 3 umfasst vor- und nachgelagerte Emissionen aus Geschäftsreisen und dem Pendelverkehr der Belegschaft, Emissionen aus der Verbrennung des verkauften Erdgases sowie indirekte brennstoff- und energiebezogene Emissionen.

Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte unserem Nachhaltigkeitsbericht 2014

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator G4-EN15
Direkte THG-Emissionen (Scope 1).

Die Treibhausgasemissionen des HSE-Konzerns betrugen 2014 insgesamt 1.025.183 Tonnen CO2e. Davon 36.014 Tonnen CO2e im Scope 1.

Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte unserem Nachhaltigkeitsbericht 2014

Leistungsindikator G4-EN16
Indirekte energiebezogene THG-Emissionen (Scope 2).

Die Treibhausgasemissionen des HSE-Konzerns betrugen 2014 insgesamt 1.025.183 Tonnen CO2e. Davon 60.926 Tonnen CO2e im Scope 2.

Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte unserem Nachhaltigkeitsbericht 2014

Leistungsindikator G4-EN17
Weitere indirekte THG-Emissionen (Scope 3).

Die Treibhausgasemissionen des HSE-Konzerns betrugen 2014 insgesamt 1.025.183 Tonnen CO2e. Davon 927.826 Tonnen CO2e im Scope 3.

Mit dem Nachhaltigkeitsbericht 2014 weiten wir unsere Emissionsberichterstattung hinsichtlich der weiteren indirekten Treibhausgasemissionen (sogenannte Scope-3-Emissionen) deutlich aus.

Erstmalig und rückwirkend erfassen wir Emissionen aus der Nutzung verkaufter Güter im Sinne der Verbrennung des abgesetzten Erdgases durch unsere Kunden. Ebenfalls erstmalig, aber nicht rückwirkend erfassen wir Emissionen aus der Verpachtung von Anlagen (siehe Aspekt Energie) sowie dem Pendeln der Belegschaft. Letztere haben wir basierend auf einer Mobilitätsbefragung der Belegschaft sowie einer statistischen Auswertung der Personaldaten erfasst.

Weiterhin berichten wir die indirekten brennstoff- und energiebezogenen Emissionen sowie die Emissionen aus Geschäftsreisen.

Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte unserem Nachhaltigkeitsbericht 2014

Leistungsindikator G4-EN19
Reduzierung der THG-Emissionen.

Emissionen resultieren bei uns in Scope 1 und 2 aus Energieverbräuchen. Maßnahmen zu deren Reduktion berichten wir im Aspekt Energie. Maßnahmen zur Reduktion der Scope-3-Emissionen wurden in 2014 nicht durchgeführt. Bereits ergriffene Maßnahmen wie die Dienstreiserichtlinie wirken weiterhin. Bezüglich der Emissionen aus dem Pendelverkehr haben wir Anfang 2015 ein Projekt zum Mobilitätsmanagement gestartet.

Eine Maßnahme zur Reduktion brennstoffbezogener Emissionen ist neben der Reduktion des Brennstoffverbrauchs ein Wechsel des Energieträgers. So haben wir in den Fernwärmegebieten Eberstadt und Arheilgen/Kranichstein den Einsatz von Bioerdgas 2014 maßgeblich erhöht. Bezogen auf die Wärmenetzeinspeisung lag der Einsatz von Bioerdgas in den KWK-Anlagen der Netze Eberstadt und Arheilgen/Kranichstein im Jahre 2013 bei 60,5 Prozent und im Jahre 2014 bei 76,2 Prozent.

Trotz aller Maßnahmen verbleiben unvermeidbare Emissionen aus dem Eigenverbrauch unserer Kraftwerke und Liegenschaften sowie aus Mobilität. Diese kompensieren wir seit 2009 durch Zertifikate aus Waldprojekten. Das ist nicht nur gut für das Klima, es zeigt auch: Wir als HSE gehen mit gutem Beispiel voran. Für das Jahr 2014 wurden von der HSE 10.676 Tonnen CO2 kompensiert. Weitere 68 Tonnen wurden bereits durch den Bezug von klimaneutralem Erdgas ausgeglichen.

Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte unserem Nachhaltigkeitsbericht 2014