Ressourcen

11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

11. Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Das kirchliche Umweltmanagement-System „Grüner Gockel“ erfasst und analysiert die Inanspruchnahme von Ressourcen in Form von Energie (Strom und Wärme), Abfall und Mobilität für die eigen genutzten Immobilien des ESW. Hierbei wird bereits seit 2011 ökologischer Strom bezogen. Ziel soll es sein, den Wohnungsbestand ebenfalls auf Strom aus regenerativen Energien umzustellen.
Die Einsparung von Energie wird als eine primäre Aufgabe betrachtet. Es wurden bereits mindestens 73,0 Mio. Euro in Maßnahmen für eine energetische Sanierung des Immobilienkernbestandes investiert, beispielsweise durch den Austausch oder die Optimierung von Heizsystemen in Wohnungen.
Bei Neubau- und Modernisierungsprojekten wird ein hoher Energieeffizienzstandard (KfW 70), welcher über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgeht, erfüllt. Ebenso wird neben der Kraft-Wärme-Kopplung der Einsatz erneuerbarer Energien vorangetrieben.
Außenanlagen werden als wichtiger Bestandteil des Immobilienbestandes betrachtet. Daher werden u.a. intelligente Steuerungssysteme für die Außenbeleuchtung großflächiger Wohnanlagen eingesetzt, Grünflächen unter Berücksichtigung heimischer Pflanzen ökologisch aufgewertet und Garagen wenn möglich begrünt.

12. Ressourcenmanagement

12. Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat und wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen.

Die Umwelterklärung beinhaltet für die eigen genutzten Verwaltungsgebäude des ESW ein bereits veröffentlichtes Umweltprogramm, dessen quantitative und qualitative Ziele im Laufe von vier Jahren bis zur Re-Zertifizierung umgesetzt sein sollen. Ein Ziel ist die Senkung des Energieverbrauchs (Strom- und Heizenergie) um drei Prozent in vier Jahren. Viele Maßnahmen wurden auf dem Weg zur Erreichung der festgelegten Ziele bereits erfolgreich umgesetzt. Dazu zählen die konzernweite Umstellung auf Ökostrom, die Umsetzung eines Druckerkonzeptes zur Reduzierung des Papierverbrauches bis hin zur Sensibilisierung der Mitarbeiter für energieeinsparendes Heiz- und Lüftverhalten. Auch ein konsequentes Müll-Management ist Bestandteil. Es findet das bewährte deutsche Mülltrennungssystem Anwendung, jedoch ergänzt um die Besonderheit der Nachkontrolle des bereits getrennten Mülls. Somit wird gewährleistet, dass der Müll zweckmäßig weiter verarbeitet werden kann.
Die Verwendung von umweltfreundlichem Papier und die Einführung eines zentralen, nachhaltigen Beschaffungswesens werden bis Ende 2015 erfolgen.
Eine Erweiterung der Maßnahmen auf die Wohnungsbestände ist perspektivisch in Planung. So wären denkbare Ziele für den Immobilienkernbestand: eine Senkung der CO2-Emissionen durch verbesserte Wärmedämmung sowie der Einsatz regenerativer Energien oder innovativer Baumaterialien. Weiterhin sind Maßnahmen im Bereich des Naturschutzes (Nistmöglichkeiten, Begrünung Innenhöfe, Renaturierung, Baumpflanzungen) angedacht.

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator G4-EN1
Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen.

Es liegen noch keine Daten vor, ein Berichtswesen ist im Aufbau.

Leistungsindikator G4-EN3
Energieverbrauch innerhalb der Organisation.

Es liegen noch keine Daten vor, ein Berichtswesen ist im Aufbau.

Leistungsindikator G4-EN8
Gesamtwasserentnahme nach Quellen.

Es liegen noch keine Daten vor, ein Berichtswesen ist im Aufbau.

Leistungsindikator G4-EN23
Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode.

Es liegen noch keine Daten vor, ein Berichtswesen ist im Aufbau.

Treibhausgase

13. Klimarelevante Emissionen

13. Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Bei Einführung des kirchlichen Umweltmanagement-Systems wurden die Daten für die Verwaltungsgebäude des ESW der Jahre 2009 bis 2011 erstmalig in einer Umwelterklärung veröffentlicht. Darin werden die CO2-Emissionen, welche sich aus Strom und Wärmeenergie ergeben, in Tonnen dargestellt. Deren Wert war in den letzten Jahren relativ konstant. Ziel bis 2016 ist eine Reduzierung des Strom- und Heizverbrauches um drei Prozent des Ursprungswertes. Der Strom aller Verwaltungsgebäude stammt bereits heute schon aus regenerativen Energien.
Da Emissionen nicht alleinig durch moderne Technik beeinflusst werden, sondern ebenso ausschlaggebend von dem Benutzerverhalten abhängig sind, ist das Bestreben bei Mitarbeitern und Mietern des ESW das Umweltbewusstsein zu stärken und umweltbewusstes Handeln zu bewirken.

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator G4-EN15
Direkte THG-Emissionen (Scope 1).

Es liegen noch keine Daten vor, ein Berichtswesen ist im Aufbau.

Leistungsindikator G4-EN16
Indirekte energiebezogene THG-Emissionen (Scope 2).

Es liegen noch keine Daten vor, ein Berichtswesen ist im Aufbau.

Leistungsindikator G4-EN17
Weitere indirekte THG-Emissionen (Scope 3).

Es liegen noch keine Daten vor, ein Berichtswesen ist im Aufbau.

Leistungsindikator G4-EN19
Reduzierung der THG-Emissionen.

Es liegen noch keine Daten vor, ein Berichtswesen ist im Aufbau.