Ressourcen

11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

11. Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

BeoPlast setzt keine fossilen Brennstoffe mehr ein und produziert klimaneutral.

Bei der Wasserwirtschaft setzen wir wo möglich im Rahmen der Produktion auf eine Kreislaufbewirtschaftung mit entsprechender Wasserbehandlung (Impfung). Im Bürobereich sind wasserlose Urinale und Wasserhähne mit Bewegungssensor für einen möglichst sparsamen Einsatz installiert.

Innerhalb der Produktion wird, wo möglich, mit Filtersystemen gearbeitet. Dadurch werden die Standzeiten, z. B. bei den Hydraulikflüssigkeiten durch ein vielfaches gesteigert und Umweltbelastungen vermieden.

Im Bürobereich sind alle Drucker mit Filtern ausgestattet, die einer regelmäßigen Wartung unterliegen. Somit werden Feinstäube in den Räumen minimiert.

Da alle unsere Fahrzeuge (Stapler, PKW, Transporter) elektrisch betrieben sind, werden weder Feinstäube, CO2 noch andere klimaschädlichen Gase emittiert. Feinstäube durch Bremsen lassen sich nicht vermeiden, sind aber bei E-Mobilen durch Rekuperation sehr gering.

Da BeoPlast keine Gasheizung betreibt, werden auch hier keine Partikel oder Verbrennungsgase freigesetzt.

Beim Transport unserer Produkte werden Gitterboxen im Kreislauf eingesetzt. Abfälle werden sortenrein getrennt und der Wiederverwertung zugeführt.
Die aktuelle Recyclingquote beträgt 98 % bei Verpackungsmaterialien. Der Einsatz einer Rohstoffpresse spart 55 % Treibhausgase beim Wertstofftransport durch geringere Volumina.
90 % aller Kunststoffabfälle werden durch Recycling über ein Fachunternehmen dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt.

Durch eine klare Vermeidungsstrategie konnte die durchschnittliche Abfallmenge p. a. um 40 % gesenkt werden.

In aller Regel hat BeoPlast keinen Einfluss auf den Lebenszyklus von Produkten, da diese durch die Auftraggeber gesteuert werden. Dadurch, dass BeoPlast die Formen für die Produktion selbst herstellt, befassen wir uns intensiv auch mit dem Produktdesign. Sehen wir Optimierungspotential auch im Bereich der Effizienz, Bedienungsfreundlichkeit und Langlebigkeit, erarbeiten wir Vorschläge dazu.

12. Ressourcenmanagement

12. Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat und wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen.

Im Rahmen unseres Umweltmanagements werden stets unsere Ressourcen-Inanspruchnahme, sowie deren gezielte Entwicklung dokumentiert mit den entsprechenden Zielvorgaben abgeglichen. Unsere eingesetzten Ressourcen sind Kunststoffgranulate und Strom – und natürlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei den Granulaten werden die Produktionsabfälle zu 90 % durch ein sortenreines Trennen dem Wirtschaftskreislauf wieder zugeführt. Dies gilt zu 95 % für alle Verpackungsmaterialien.

BeoPlast setzt bereits zu 100 % Energien aus erneuerbaren Quellen ein.

Wir setzen uns weiter aktiv dafür ein, dass unsere Auftraggeber vermehrt Kunststoffe aus nachwachsenden Quellen einsetzen und sind zudem mit Kunststoffherstellern im Dialog, um F+E in diesem Bereich zu intensivieren.

BeoPlast hat sich folgende Ziele bis Ende 2016 gesetzt:
- 5 % aller neuen Aufträge in biobasierten Rohstoffen auszuführen
- Errichtung einer Kleinwindkraftanlage auf dem Unternehmensgelände
- Reduktion des Stromverbrauchs in der Produktion um 2 % pro Tonne verarbeitetes Rohmaterial
- Papierlose Rechnungsstellung zu 95% (Ausgang) und und 50% (Eingang)

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator GRI EN1
Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen.

Kunststoffgranulate:
745 t (2014), 800 t (Plan 2015)

Leistungindikator EFFAS E04-01
Gesamtgewicht des Abfalls.

siehe oben

Leistungsindikator GRI EN1
Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen.

Kunststoffgranulate:
745 t (2014), 800 t (Plan 2015)

Leistungindikator EFFAS E04-01
Gesamtgewicht des Abfalls.

siehe oben

Leistungsindikator GRI EN3
Direkter Energieverbrauch aufgeschlüsselt nach Primärenergiequellen.

Strom, 100 % aus erneuerbaren Quellen (Wasser, PV)
2.020.400 kWh (2014), 2.050.000 kWh (Plan 2015)
kein Gas, keine Verbrennungsöle

Leistungindikator EFFAS E05-01
Anteil des gesamten Abfalls, der recycelt wird.

70% Recyclingquote

Leistungsindikator GRI EN8
Gesamtwasserentnahme aufgeteilt nach Quellen.

Stadtwasser
1.037 m3 (2014)
1.000 m3 (Plan 2015)

Leistungsindikator GRI EN22
Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode.

64,6 t Restmüll (2014), 50 t (Plan 2015)
65,1 t Kunststoffabfall (2014), 68 t (Plan 2015)
10,2 t Papier/Pappe (2014), 6,0 t (Plan 2015)
2,8 t Folien (2014), 1,6 t (Plan 2015)
1,3 m3 Hydrauliköl (2014), 0,4 m3 (Plan 2015)

Alle Positionen (außer Restmüll) werden stofflich dem Kreislauf wieder zugeführt

Leistungindikator EFFAS E01-01
Gesamter Energieverbrauch.

2.020.400 kWh (2014), 2.050.000 kWh (Plan 2015)

Leistungsindikator G4-EN1
Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen.

siehe GRI EN1, wie oben

Leistungsindikator G4-EN3
Energieverbrauch innerhalb der Organisation.

2.020.400 kWh (2014)
2.050.000 kWh (Plan 2015)

Leistungsindikator G4-EN8
Gesamtwasserentnahme nach Quellen.

Stadtwasser
1.037 m3 (2014)
1.000 m3 (Plan 2015)

Leistungsindikator G4-EN23
Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode.

64,6 t Restmüll (2014), 50 t (Plan 2015)
65,1 t Kunststoffabfall (2014), 68 t (Plan 2015)
10,2 t Papier/Pappe (2014), 6,0 t (Plan 2015)
2,8 t Folien (2014), 1,6 t (Plan 2015)
1,3 m3 Hydrauliköl (2014), 0,4 m3 (Plan 2015)

Alle Positionen (außer Restmüll) werden stofflich dem Kreislauf wieder zugeführt

Treibhausgase

13. Klimarelevante Emissionen

13. Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

BeoPlast ist vom TÜV Rheinland in 2014 erstmalig als klimaneutral zertifiziert worden. In 06/2015 wurde erfolgreich ein Überwachungsaudit durchgeführt, in dem bestätigt wurde, dass BeoPlast klimaneutral produziert.

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator GRI EN16
Gesamte direkte und indirekte Treibhausgasemissionen nach Gewicht.

Gesamte Treibhausgasemissionen: 12,52 kg CO2-äquvalent in 2014/15. Der Ausgleich erfolgt durch das Pflanzen von sechs Apfelbäumen auf dem eigenen Grundstück.

Leistungindikator EFFAS E02-01
Gesamte THG-Emissionen (Scope 1, 2, 3).

Gesamte Treibhausgasemissionen: 12,52 kg CO2-äquvalent in 2014/15. Der Ausgleich erfolgt durch das Pflanzen von 6 Apfelbäumen auf dem eigenen Grundstück.

Leistungsindikator GRI EN18
Initiativen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen und erzielte Ergebnisse.

Alle Initiativen zur Verringerung von Treibhausgasemissionen sind erfolgreich abgeschlossen (siehe GRI EN16).

Leistungsindikator G4-EN15
Direkte THG-Emissionen (Scope 1).

Gesamte Treibhausgasemissionen: 12,52 kg CO2-äquvalent in 2014/15. Der Ausgleich erfolgt durch das Pflanzen von 6 Apfelbäumen auf dem eigenen Grundstück.

Leistungsindikator G4-EN16
Indirekte energiebezogene THG-Emissionen (Scope 2).

Gesamte Treibhausgasemissionen: 12,52 kg CO2-äquvalent in 2014/15. Der Ausgleich erfolgt durch das Pflanzen von 6 Apfelbäumen auf dem eigenen Grundstück.

Leistungsindikator G4-EN17
Weitere indirekte THG-Emissionen (Scope 3).

Gesamte Treibhausgasemissionen: 12,52 kg CO2-äquvalent in 2014/15. Der Ausgleich erfolgt durch das Pflanzen von 6 Apfelbäumen auf dem eigenen Grundstück.

Leistungsindikator G4-EN19
Reduzierung der THG-Emissionen.

Gesamte Treibhausgasemissionen: 12,52 kg CO2-äquvalent in 2014/15. Der Ausgleich erfolgt durch das Pflanzen von 6 Apfelbäumen auf dem eigenen Grundstück.