Regeln und Prozesse

5. Verantwortung

5. Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Im Unternehmen sind folgende Personen für die Belange in Sachen Nachhaltigkeit verantwortlich:
- Alexander Kessel, Vorstand Personal, Vertrieb und Marketing
- Edgar Thiemt, Vorstand Technik und Finanzen
- Florian Holzapfel, Unternehmenskommunikation
- Peter Wolf, Qualitätsmanagement
- Helmut Hartwig, Energiemanagement
- Gerhard Krämer, Umwelt- und Arbeitsschutzmanagement

Um diese Personen hat die KESSEL AG Mitte 2014 ein Nachhaltigkeitsteam gegründet. Insgesamt hat das Team zehn Mitglieder aus den Abteilungen Personalentwicklung, Marketing und Kommunikation, Qualitätsmanagement, Einkauf, Instandhaltung und Controlling.

6. Regeln und Prozesse

6. Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Vier zentrale Managementsysteme tragen dazu bei, das Unternehmensleitbild und die Handlungsgrundsätze der KESSEL AG im Unternehmen zu verankern. Darüber hinaus sind sie wesentliche Bestandteile für die Umsetzung einer nachhaltigen Unternehmensführung. KESSEL hat folgende Managementsysteme aufgesetzt:

- QUALITÄTSMANAGEMENT
- ARBEITSSCHUTZMANAGEMENT
- ENERGIEMANAGEMENT
- UMWELTSCHUTZMANAGEMENT

Durch die Beteiligung eines großen Teils der Mitarbeiter, die entweder direkt in Qualitätszirkeln mitarbeiten oder indirekt über ihre tägliche Arbeit mitwirken, bilden die Managementsysteme eine wesentliche Grundlage, nachhaltige Themen in die Unternehmensstrukturen mit aufzunehmen und dafür zu sorgen, dass sie gelebt werden.

7. Kontrolle

7. Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Vier zentrale Managementsysteme tragen dazu bei, das Unternehmensleitbild und die Handlungsgrundsätze der KESSEL AG im Unternehmen zu verankern.

Mit dem Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008 stellt KESSEL sicher, dass alle Aspekte der langfristigen Qualitätspolitik in der betrieblichen Praxis berücksichtigt werden. Dabei werden basierend auf der Qualitätspolitik sowie den qualitativen Ergebnissen der Managementbewertung und anderer Eingabeinformationen messbare und realistische Ziele festgelegt und deren Erfüllung in regelmäßigen Abständen überprüft. Bei Abweichungen werden die notwendigen Maßnahmen eingeleitet.

Das Arbeitsschutzmanagementsystem gewährleistet, dass alle Aspekte des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Unternehmen beachtet werden. Unterstützt und getragen wird das Arbeitsschutzmanagementsystem bei der KESSEL AG durch die Fachkraft für Arbeitssicherheit, das Qualitätsmanagement, die Sicherheitsbeauftragten der einzelnen Abteilungen sowie die Betriebsärzte, Betriebssanitäter und Ersthelfer.

Ein Energiemanagementsystem unterstützt die KESSEL AG dabei, Energieeinsparpotentiale im Unternehmen zu erkennen und alternative Lösungen zu finden. Diese betreffen beispielsweise den effizienten Einsatz aller Energieformen, die Minimierung von Emissionen bei der Energieerzeugung, die kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz der Anlagen sowie dem Vorrang erneuerbarer Energien vor fossilen Energieformen. Vorstand, Führungskräfte und Mitarbeiter sind gleichermaßen für den sparsamen Umgang mit Energie verantwortlich.

Die Verantwortung des Umweltmanagementsystems liegt beim Umweltmanagementbeauftragten. Alle Tätigkeiten und Verfahren sowie Neuprodukte und Betriebsmittel der KESSEL AG werden im Voraus auf ihre Umweltverträglichkeit hin beurteilt. Ihre Auswirkungen auf die Umgebung werden regelmäßig bewertet und auf ein Minimum reduziert. Auch die auf dem Betriebsgelände arbeitenden Vertragspartner sind dazu angehalten, die gleichen Umweltnormen anzuwenden wie KESSEL.

Die strategischen Ziele der KESSEL AG:

Qualitätsmanagement:
Die strategischen Ziele des Qualitätsmanagements 2015 betreffen die Durchlaufzeit für Reklamationen unter 7 Tagen, den besten Service der Branche bis 2020,die Einführung von Six Sigma, die elektronische Werkerselbstprüfung Spritzerei und die Kepner-Tregoe Problem- bzw. Ursachenanalyse.

Arbeitsschutzmanagement:
Strategische Ziele des Arbeitsschutzmanagements 2015 sind die Erfassung und Analyse von Beinaheunfällen, die kontinuierliche Senkung der Arbeitsunfälle, die Einführung eines Gefahrenstoffmanagements, der Gesundheitstag bei KESSEL sowie eine Brandschutz- und Evakuierungsübung.

Energiemanagement:
Strategische Ziele des Energiemanagements 2015 sind die Unabhängigkeit vom Stromversorger, die kontinuierliche Senkung des CO2-Ausstoßes beim Einsatz unserer Energieträger, die kontinuierliche Senkung des energiebezogenen Einsatzes unserer Energieträger, die Nutzung der Prozessabwärme sowie die Erhöhung des Bewusstseins der Mitarbeiter in Bezug auf Energieeffizienz.

Umweltmanagement:
Die strategischen Ziele des Umweltmanagements 2015 betreffen den Bau einer neuen Tankstelle für Flurförderfahrzeuge, den Bau eines neuen Wertstoffhofs, die Trennung von behandeltem und unbehandeltem Holz, die Papiereinsparung (papierloses Büro bzw. Digitalisierung) und die Einführung eines Gefahrenstoffmanagements.

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator GRI 4,8
Intern entwickelte Leitbilder, interner Verhaltenskodex und Prinzipien, die für die ökonomische, ökologische und gesellschaftliche/soziale Leistung der Organisation von Bedeutung sind, sowie die Art und Weise, wie diese umgesetzt werden.

Die Nachhaltigkeitsstrategie der KESSEL AG basiert auf dem Unternehmensleitbild und den daraus abgeleiteten Handlungsgrundsätzen. Das Leitbild wurde auf Grundlage einer schriftlichen Mitarbeiterbefragung sowie in mehreren Workshops mit dem Aufsichtsrat, dem Aktionär, dem Vorstand und dem Management-Team im Jahr 2010 entwickelt. KESSEL versteht das Leitbild als „Verfassung“, die für alle Mitarbeiter des Unternehmens gilt.

DIE VISION
Grundlage des Unternehmensleitbilds bildet die Vision „Führend in Entwässerung“, die sich auch im KESSEL-Logo wieder findet. KESSEL ist ein Premium-Hersteller von innovativen Produkten der Entwässerungstechnik, der international ehrgeizige Expansionsziele verfolgt und dennoch „mit beiden Beinen auf dem Boden“ steht. Durch Innovationen und hochwertige Produkte strebt KESSEL eine führende Position an. Dafür wollen wir uns in allen Unternehmensbereichen ständig verbessern.

Die KESSEL AG ist ein selbstständiges und finanziell unabhängiges Unternehmen, das nachhaltige Unternehmenswerte erarbeitet. Für unsere Kunden ist KESSEL ein verlässlicher, flexibler und kompetenter Geschäftspartner, für die Mitarbeiter ein sicherer und sympathischer Arbeitgeber.

DER AUFTRAG
Die KESSEL AG bietet individuelle und verlässliche Lösungen rund um die Entwässerungstechnik. Unser Auftrag ist es, die Bedürfnisse der Kunden nach Sicherheit, Innovation und Service in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen.

Sicherheit –
Als führender Anbieter für Entwässerungslösungen ist es unsere Aufgabe, die Werte unserer Kunden vor Wasser zu schützen – ihr Heim, die Menschen, unsere Umwelt.

Innovation –
Wir verstehen uns als professionelle Ideenschmiede für Premiumprodukte und Systemlösungen in der Entwässerungstechnik.

Service –
Wir bieten beste Qualität, verlässliche und ganzheitliche Lösungen sowie einen exzellenten Service.

DIE HANDLUNGSGRUNDSÄTZE
Um die Bedürfnisse der Kunden nach Sicherheit, Innovation und Service in den Mittelpunkt es Handelns zu stellen und unsere Auftrag konsequent verfolgen zu können, hat KESSEL fünf Handlungsgrundsätze festgelegt. Sie sind die Maßgabe für unser Handeln und gelten für alle Führungskräfte und Mitarbeiter in gleicher Art und Weise.

Wir leben unsere Werte
Wir stellen unsere Kunden in den Mittelpunkt
Wir optimieren unsere internen Prozesse
Wir arbeiten miteinander
Wir kümmern uns um unsere Produkte

Für unsere Handlungsgrundsätze spielen auch Themen wie Umweltschutz und soziale Verantwortung eine immer wichtigere Rolle. Sie betonen, dass sich KESSEL für den nachhaltigen Schutz der Umwelt engagiert und bei Neuentwicklungen „Green Design“ angestrebt wird. Darüber hinaus spricht sich KESSEL für eine offene Gesprächskultur zwischen allen Unternehmensbereichen aus und fördert diese.

Leistungsindikator GRI 4,9
Verfahren des höchsten Leitungsorgans, um zu überwachen, wie die Organisation die ökonomische, ökologische und gesellschaftliche/soziale Leistung ermittelt und steuert, einschließlich maßgeblicher Risiken und Chancen sowie der Einhaltung international vereinbarter Standards, Verhaltensregeln und Prinzipien.

Vier zentrale Managementsysteme tragen dazu bei, das Unternehmensleitbild und die Handlungsgrundsätze der KESSEL AG im Unternehmen zu verankern. Darüber hinaus sind sie wesentliche Bestandteile für die Umsetzung einer nachhaltigen Unternehmensführung. KESSEL hat die Managementsysteme:

- QUALITÄTSMANAGEMENT
- ARBEITSSCHUTZMANAGEMENT
- ENERGIEMANAGEMENT
- UMWELTSCHUTZMANAGEMENT

Durch die Beteiligung eines großen Teils der Mitarbeiter, die entweder direkt in Qualitätszirkeln mitarbeiten oder indirekt über ihre tägliche Arbeit mitwirken, bilden die Managementsysteme eine wesentliche Grundlage, nachhaltige Themen in die Unternehmensstrukturen mit aufzunehmen und dafür zu sorgen, dass sie gelebt werden.

Neben den vier Managementsystemen, die im Unternehmen etabliert wurden, hat KESSEL im Sommer 2014 ein Nachhaltigkeitsteam ins Leben gerufen. In fünf Workshops hat das Team wesentliche Bestandteile der Nachhaltigkeitsstrategie festgelegt. Gemeinsam hat das Team die für KESSEL wichtigen Stakeholder identifiziert, wesentlichen Themen festgelegt, die Chancen und Risiken des Themas Nachhaltigkeit bewertet, Ziele bestimmt, Zukunftsthemen erkannt und das Konzept für den Nachhaltigkeitsbericht entwickelt. Das Nachhaltigkeitsteam trifft sich in regelmäßigen Abständen, um die erarbeiteten Themen und ihre Umsetzung sowie das Verfolgen der festgelegten Ziele im Unternehmen zu besprechen und entsprechende Maßnahmen anzuregen. Eine besondere Rolle spielen dabei die Beauftragten der verschiedenen Managementsysteme mit ihrem spezifischen Fachwissen. Diese werden vom Vorstand ernannt und sind mit Weisungsbefugnis in allen systemrelevanten Fragen betraut. Darüber hinaus sind sie direkter Ansprechpartner für alle Mitarbeiter. Sie pflegen die Managementsysteme, sind für die Planung und Durchführung von Mitarbeiterschulungen zuständig und führen interne wie externe Audits durch. Zusätzlich hat KESSEL insgesamt 19 Betriebsbeauftragte, die von der Sicherheit über die Elektrik bis hin zum Arbeitsschutz einen gesetzeskonformen und nachhaltigen Ablauf aller Prozesse zu gewährleisten. Basis für das gesamte Handeln stellen dabei neben den gesetzlichen Vorschriften auch das Leitbild und die darin enthaltenen Handlungsgrundsätze sowie die Nachhaltigkeitsleitsätze dar.

Anreizsysteme

8. Anreizsysteme

8. Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Bei KESSEL wird nachhaltiges Denken und Handeln als Teil der Unternehmenskultur wahrgenommen. Die Unternehmensführung fördert bewusst die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen. Denn nachhaltiges Handeln ist selbstverständlicher Bestandteil der täglichen Arbeit bei KESSEL. Durch Idee+ haben Mitarbeiter die Möglichkeit, eigene Ideen und Verbesserungsvorschläge ins Unternehmen einzubringen. Diese werden mit einer Anerkennungsprämie belohnt. Bringt die Idee dem Unternehmen eine Einsparung, erhält der Ideengeber eine Prämie in Höhe von zehn Prozent der Einsparung durch seine Idee im ersten Jahr.

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator G4-51a
Vergütungspolitik – Berichten Sie über die Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und die leitenden Führungskräfte.

Wird nicht berichtet, da nicht wesentlich für den Geschäftszweck.

Leistungsindikator G4-54
Nennen Sie das Verhältnis der Jahresvergütung des höchstbezahlten Mitarbeiters in jedem Land mit signifikanten geschäftlichen Aktivitäten zum mittleren Niveau (Median) der Jahresgesamtvergütung aller Beschäftigten (ohne den höchstbezahlten Mitarbeiter) im selben Land.

Wird nicht berichtet, da nicht wesentlich für den Geschäftszweck.

Leistungsindikator GRI 4,5
Zusammenhang zwischen der Bezahlung der Mitglieder des höchsten Leitungsorgans, der leitenden Angestellten und der Mitglieder der Geschäftsführung (einschließlich Abfindungen) und der Leistung der Organisation (einschließlich der gesellschaftlichen/sozialen und der ökologischen Leistung).


Wird nicht berichtet, da nicht wesentlich für den Geschäftszweck.

Leistungsindikator GRI 4,10
Verfahren zur Bewertung der Leistung des höchsten Leitungsorgans selbst, insbesondere im Hinblick auf die ökonomische, ökologische und gesellschaftliche/ soziale Leistung.

Wird nicht berichtet, da nicht wesentlich für den Geschäftszweck.

Stakeholderengagement

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

9. Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Um die für KESSEL relevanten Stakeholder zu identifizieren, hat das Nachhaltigkeitsteam eine Stakeholder-Relevanzanalyse durchgeführt. Dabei wurden zunächst 37 für KESSEL relevante Stakeholder in den Bereichen Markt, Umwelt, Gemeinwesen und Mitarbeiter identifiziert und ihre Relevanz für das Unternehmen ermittelt. Anschließend wurden die Stakeholder in eine Matrix eingeordnet, die die Stakeholder nach ihrem Einfluss auf das Unternehmen und dem Interesse des Unternehmens am Stakeholder strukturiert. Insgesamt hat das Nachhaltigkeitsteam neun besonders wichtige Stakeholder festgelegt:

• MITARBEITER UND AZUBIS
• PLANER, VERARBEITER, HANDEL UND INVESTOREN
• GEMEINDERÄTE UND BÜRGERMEISTER
• POTENTIELLE MITARBEITER
• REGIONALE MEDIEN
• DIE ALLGEMEINE ÖFFENTLICHKEIT DER REGION 10
• FACHMEDIEN
• BANKEN
• FÜHRUNGSKRÄFTE

Im Austausch mit den Mitarbeitern und Führungskräften
Mit den meisten als besonders wichtig identifizierten Stakeholdern pflegt die KESSEL AG den regelmäßigen Austausch. Das Intranet, schwarze Bretter, die Mitarbeiterzeitschrift „KESSEL Intern“, Info-Bildschirme im gesamten Werk sowie die Möglichkeit, Briefe auch anonym direkt an den Vorstand zu richten, sind die Basis für einen intensiven Austausch zwischen Mitarbeitern und Führungskräften, der in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll (s. Ziele für die Zukunft S. 27). Auszubildenden steht zusätzlich ein Pate zur Seite, der sie unterstützt. Da zwei Vorstände selbst im Nachhaltigkeitsteam aktiv sind, und eine direkte Information an Aufsichtsrat und Mitarbeiter erfolgt, ist sicher gestellt, dass die Entscheidungen von allen Instanzen getragen werden.


Dialog auch außerhalb des Unternehmens
Der Dialog mit potentiellen Mitarbeitern findet vor allem über Jobmessen, die Teilnahme an Aktionen wie dem Girl’s Day, im Rahmen von Bildungs- und Schulpartnerschaften, dem Projekt „Schüler entdecken Technik“ sowie über das Engagement bei der IHK und verschiedenen Angeboten wie Praktika für Schüler und Studenten statt. Das Unternehmen erfährt so, was zukünftigen Mitarbeitern besonders wichtig ist und setzt sich umgekehrt unter anderem für das Kennenlernen technischer Berufe ein. Die allgemeine Öffentlichkeit der Region 10 ist als direkte Nachbarschaft zu KESSEL eine weitere wichtige Anspruchsgruppe. Die Bürger von Ingolstadt und Umgebung werden vor allem über die regionalen Medien über das Unternehmen informiert. Mit den Medien findet ein regelmäßiger Austausch über die für die Öffentlichkeit relevanten Themen statt. Zusätzlich hält die Unternehmensführung persönlichen Kontakt zu den Gemeinderäten und Bürgermeistern der Gemeinden Kösching und Lenting. Auch die Fachmedien werden über relevante Unternehmensentwicklungen informiert. Zudem finden regelmäßige Treffen auf wichtigen Branchenveranstaltungen statt und Medienvertreter besuchen das Unternehmen, um einen genauen Einblick zu erhalten und die Öffentlichkeit detailliert informieren zu können. Für einen reibungslosen Geschäftsablauf ist der Dialog mit den für KESSEL wichtigen Banken unerlässlich. Dazu findet ein regelmäßiger Austausch zwischen den entsprechenden Abteilungen und den Banken statt.


Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator G4-27
Nennen Sie die wichtigsten Themen und Anliegen, die durch die Einbindung der Stakeholder aufgekommen sind, und wie die Organisation auf jene wichtigen Themen und Anliegen reagiert hat, einschließlich durch ihre Berichterstattung. Nennen Sie die Stakeholdergruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen jeweils angesprochen haben.

Wird nicht berichtet, da hierzu keine Daten verfügbar sind.

Leistungsindikator GRI 4,16
Ansätze für die Einbeziehung von Stakeholdern, einschließlich der Häufigkeit der Einbeziehung unterschieden nach Art und Stakeholdergruppe.

Mit den meisten als besonders wichtig identifizierten Stakeholdern pflegt die KESSEL AG den regelmäßigen Austausch. Das Intranet, schwarze Bretter, die Mitarbeiterzeitschrift „KESSEL Intern“, Info-Bildschirme im gesamten Werk sowie die Möglichkeit, Briefe auch anonym direkt an den Vorstand zu richten, sind die Basis für einen intensiven Austausch zwischen Mitarbeitern und Führungskräften, der in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll (s. Ziele für die Zukunft S. 27). Auszubildenden steht zusätzlich ein Pate zur Seite, der sie unterstützt. Da zwei Vorstände selbst im Nachhaltigkeitsteam aktiv sind, und eine direkte Information an Aufsichtsrat und Mitarbeiter erfolgt, ist sichergestellt, dass die Entscheidungen von allen Instanzen getragen werden.

Im Kundenkontakt
Ein wesentlicher Bestandteil des Dialogs mit den Kunden der KESSEL AG stellen die zahlreichen Seminare und Schulungen dar, die an den sechs Schulungszentren in ganz Deutschland stattfinden. Hier haben die Referenten den direkten Kontakt zu Planern und Verarbeitern, die die KESSEL-Produkte einplanen beziehungsweise einbauen. Darüber hinaus ist der Außen- und Innendienst durch den ständigen Dialog mit Planern, Verarbeitern, Projektentwicklern und den Sanitär- und Baustoffhändlern ein wichtiger Ansprechpartner. Um darüber hinaus ein Feedback zu Produktqualität und Service zu erhalten führt KESSEL regelmäßig eine Marktforschung zur Kundenzufriedenheit durch.

Dialog auch außerhalb des Unternehmens
Der Dialog mit potentiellen Mitarbeitern findet vor allem über Jobmessen, die Teilnahme an Aktionen wie dem Girl’s Day, im Rahmen von Bildungs- und Schulpartnerschaften sowie über das Engagement bei der IHK statt. Das Unternehmen erfährt so, was zukünftigen Mitarbeitern besonders wichtig ist. Die allgemeine Öffentlichkeit der Region 10 ist eine weitere wichtige Anspruchsgruppe. Die Bürger von Ingolstadt und Umgebung werden vor allem über die regionalen Medien über das Unternehmen informiert. Zusätzlich hält die Unternehmensführung persönlichen Kontakt zu den Gemeinderäten und Bürgermeistern der Gemeinden Kösching und Lenting. Auch die Fachmedien werden über relevante Unternehmensentwicklungen informiert. Für einen reibungslosen Geschäftsablauf ist der Dialog mit den für KESSEL wichtigen Banken unerlässlich. Dazu findet ein regelmäßiger Austausch zwischen den entsprechenden Abteilungen und den Banken statt.

In Zukunft soll der Stakeholderdialog weiterausgebaut werden und vor allem auch die Miaterbieter über die Mitglieder des Nachhaltigkeitsteams hinaus stärker miteingebunden werden.

Leistungsindikator GRI 4,17
Wichtige Fragen und Bedenken, die durch die Einbeziehung der Stakeholder aufgeworfen wurden und Angaben dazu, wie die Organisation auf diese Fragen und Bedenken – auch im Rahmen seiner Berichterstattung - eingegangen ist.

Wird nicht berichtet, da hierzu keine Daten verfügbar sind.

Innovationsmanagement

10. Innovations- und Produktmanagement

10. Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Die zahlreichen Qualitätszirkel und KVP-Maßnahmen tragen dazu bei, dass Nachhaltigkeit auch bei der Produktentwicklung eine Rolle spielen. Produkte wie Kleinkläranlagen und Fett- und Leichtflüssigkeitsabscheider haben einen nachhaltigen Zweck und tragen zum Umweltschutz bei, indem sie verhindern das ungeeignete Stoffe in die Kanalisation gelangen. Zudem bezieht die Entwicklungsabteilung bei KESSEL über das Unternehmen hinaus die Tendenz zu nachhaltigen und ökologisch sinnvollen Produkten in ihre Arbeit mit ein. So sind Hybrid-Hebeanlagen eine innovative und stromsparende Variante zur klassischen Hebeanlage. Von der Ideenphase bis zur Realisierung ist der Entwicklungsprozess neuer Produkte standardisiert. KESSEL-Produkte, deren Einsatz noch nicht in der Norm geregelt ist, haben eine Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik. Um nachhaltige Alternativen zu etablieren, setzt sich KESSEL in Normausschüssen ein. Zum Schutz der selbst entwickelten Produkte hält die KESSEL AG 27 Patente, zwölf Gebrauchs- und sechs Geschmacksmuster in 14 Ländern. Um drängende Fragen in der Entwässerungstechnik zu besprechen und Verbesserungspotentiale zu erkennen, findet seit Anfang 2014 das von KESSEL initiierte Expertengremium „Lentinger Runde“ statt. Experten aus Behörden, Betreiber, Planer und Verarbeiter tauschen sich zu Themen wie dem zeitgemäßen, verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen oder der Weiterentwicklung technischer Regelwerke aus.

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator G4-EN6
Verringerung des Energieverbrauchs.

Der schonende und verantwortliche Umgang mit der Ressource Energie entscheidet darüber, ob die nachfolgenden Generationen noch über ausreichende Energievorräte verfügen werden. Die KESSEL AG stellt sich dieser gesellschaftlichen Verantwortung und verpflichtet sich, alle im Unternehmen genutzten Energieformen möglichst sparsam einzusetzen oder, falls möglich, ganz darauf zu verzichten. Ein Energiemanagementsystem unterstützt die KESSEL AG dabei, Energieeinsparpotentiale im Unternehmen zu erkennen und alternative Lösungen zu finden. Diese betreffen beispielsweise den effizienten Einsatz aller Energieformen, die Minimierung von Emissionen bei der Energieerzeugung, die kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz der Anlagen sowie dem Vorrang erneuerbarer Energien vor fossilen Energieformen. Der durch die Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Werkshallen erzeugte Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist.

Vorstand, Führungskräfte und Mitarbeiter sind gleichermaßen für den sparsamen Umgang mit Energie verantwortlich. Energieverschwendungen sind zu melden, Ideen zum effizienteren Umgang willkommen. Energiemanagement ist bei KESSEL damit ein integrierter Bestandteil der Entscheidungen im Unternehmen. Verantwortlich für die Planung, Erstellung und Umsetzung der Energieprogramme sind der Energiemanagementbeauftragte in Zusammenarbeit mit dem Vorstand. Die Wirksamkeit des Energiemanagementsystems wird intern regelmäßig beurteilt.

Energiemanagement aktiv leben
Alle Verfahren und Betriebsmittel werden proaktiv auf deren Energieeffizienz hin überprüft und beurteilt. Vorrang haben nach Möglichkeit Anlagen mit dem geringeren Energieverbrauch. Bestehende Betriebsmittel werden regelmäßig bewertet und, wo immer möglich, gegen effizientere Alternativen ersetzt. Im November 2014 hat KESSEL das Energiemanagement nach DIN ISO 50001 zertifizieren lassen. Damit wird sichergestellt, dass alle Aspekte der Energiepolitik des Unternehmens in der Praxis berücksichtigt werden. Bereits 2013 hat das Unternehmen den Qualitätszirkel Energieeffizienz ins Leben gerufen, um sich auf die Zertifizierung vorzubereiten und laufende Maßnahmen aktiv zu begleiten.

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen.

Wird nicht berichtet, da hierzu keine Daten verfügbar sind.

Leistungsindikator GRI EN6
Initiativen zur Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen mit höherer Energieeffizienz und solchen, die auf erneuerbaren Energien basieren sowie dadurch erreichte Verringerung des Energiebedarfs.

Zur kontinuierlichen Verbesserung der Produkte und Prozesse hat KESSEL Maßnahmen eingeführt, die von Mitarbeitern getragen und durchgeführt werden: darunter die wöchentlich stattfindenden Qualitätszirkel, das Programm Idee+ und der Mitarbeiter-KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess).Die zahlreichen Qualitätszirkel und KVP-Maßnahmen tragen dazu bei, dass Nachhaltigkeit auch bei der Produktentwicklung eine wichtige Rolle spielt. Produkte wie Kleinkläranlagen und Fett- und Leichtflüssigkeitsabscheider haben einen nachhaltigen Zweck und tragen zum Umweltschutz bei, indem sie verhindern das ungeeignete Stoffe in die Kanalisation gelangen. Zudem fokussiert sich die Entwicklungsabteilung bei KESSEL auf nachhaltige und ökologisch sinnvolle Produkte. So sind Hybrid-Hebeanlagen eine innovative und stromsparende Variante zur klassischen Hebeanlage.Bei der Hybrid-Hebeanlage hat KESSEL den Nachhaltigkeitsaspekt gezielt in der Produktentwicklung mit eingebracht: Die Alternative zu klassischen Hebeanlagen ist ökologisch und ökonomisch wesentlich effizienter, denn im Normalbetrieb nutzt sie den direkten Weg - das natürliche Gefälle zum Kanal – und nur bei Rückstau pumpt Sie das Abwasser über eine Rückstauschleife in den Kanal. Von der Ideenphase bis zur Realisierung ist der Entwicklungsprozess neuer Produkte standardisiert.

Leistungsindikator GRI EN26
Initiativen, um die Umweltauswirkungen von Produkten und Dienstleistungen zu minimieren und Ausmaß ihrer Auswirkungen.

Das Produktsortiment der KESSEL AG legt eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Umwelt nahe, denn Fett- und Leichtflüssigkeitsabscheider sowie Kleinkläranlagen vermeiden Umweltverschmutzung. Darüber hinaus legt KESSEL bei der Produktentwicklung Wert auf energieeffiziente Lösungen für Einbausituationen, in denen technische Hilfsmittel zum Schutz oder für die grundsätzliche Anwendung benötigt werden. Auch bei der Produktion werden umweltfreundliche und moderne Verfahren bevorzugt, durch die möglichst wenig Ausschuss produziert wird. Bei der Auswahl des für die Produktion notwendigen Kunststoffgranulats werden keine Mischungen verwendet, um ein einfaches Recycling der Produkte zu ermöglichen. Das Energie- und das Umweltschutzmanagementsystem stellen sicher, dass die Auswirkung der Unternehmenstätigkeit in Hinblick auf die entstehenden CO2-Emmissionen, den Wasser- und Papierverbrauch sowie der anfallende Abfall und die Abfall-Verwertungsquote nachvollzogen werden. Zusätzlich sorgen die entsprechenden Beauftragten und Qualitätszirkel dafür, dass die gesteckten Ziele wie das papierlose Büro und die Nutzung der Prozesswärme kontinuierlich verfolgt und letztlich erreicht werden können. Außerdem hat die KESSEL AG hat ein Umweltmanagementsystem erarbeitet und auf den Weg gebracht, welches vom TÜV SÜD nach DIN EN ISO 14001:2004 zertifiziert wurde. Die Umweltpolitik des Unternehmens orientiert sich dabei strikt an der Einhaltung bestehender Umweltgesetze und Vorschriften. Die Verantwortung des Umweltmanagementsystems liegt beim Umweltmanagementbeauftragten. Alle Tätigkeiten und Verfahren sowie Neuprodukte und Betriebsmittel der KESSEL AG werden proaktiv auf ihre Umweltverträglichkeit hin beurteilt.

Leistungsindikator GRI FS11
Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen (z.B. Pensionskassen).

Wird nicht berichtet, da hierzu keine Daten verfügbar sind.