Arbeitnehmerrechte

14. Arbeitnehmerrechte

14. Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert.

Die überwiegende Mehrzahl der Commerzbank-Mitarbeiter arbeitet in Mitgliedstaaten der Europäischen Union (rund 97 Prozent per Ende 2014). Diese Länder haben die Menschenrechtsstandards von UN und ILO Kernarbeitsnormen bereits gesetzlich verankert. Die Commerzbank setzt diese nationalen gesetzlichen Vorgaben selbstverständlich um. Darüber hinaus ist die Commerzbank seit Unterzeichnung des UN Global Compact 2006 zur Einhaltung der dort definierten Prinzipien zu Arbeitsstandards verpflichtet.

In Deutschland, wo 76% aller Mitarbeiter des Commerzbank-Konzerns beschäftigt sind, sind Beteiligungsrechte der Arbeitnehmervertreter im Betriebsverfassungsgesetz geregelt, das wir selbstverständlich einhalten. Bei allen mitbestimmungsrelevanten Themen steht die Commerzbank in einem regelmäßigen, partnerschaftlichen und konstruktiven Dialog mit den Vertretern der Arbeitnehmer. Die Bank misst Kollektivverhandlungen und Kollektivregelungen eine große Bedeutung bei, um im Unternehmen einen ausgewogenen Konsens zu wesentlichen Themen sicherzustellen.

Grundlage der Personalpolitik ist die Wahrung einer vertrauensvollen Unternehmenskultur. Wir möchten unseren Mitarbeitern ein Arbeitsumfeld bieten, in dem sie gerne und erfolgreich arbeiten und so unseren Unternehmenserfolg langfristig sichern. Die Commerzbank befragt deshalb regelmäßig ihre Mitarbeiter, um deren Bedürfnisse zu erkennen und in die Unternehmensentwicklung einfließen zu lassen.

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15. Chancengerechtigkeit

15. Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern.

Die Commerzbank hat die Charta der Vielfalt unterschrieben und setzt damit für Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner ein sichtbares Zeichen, dass das Unternehmen Individualität und Vielfalt bejaht und sich gegen Diskriminierung ausspricht.

Eine Betriebsvereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter definiert, dass dem Arbeitgeber aufgrund seiner Fürsorgepflicht die Aufgabe obliegt, seine Beschäftigten vor Beeinträchtigungen seelischer oder körperlicher Art zu schützen. Die Vereinbarung stellt klar, dass Mobbing, sexuelle Belästigung oder Diskriminierung am Arbeitsplatz nicht geduldet werden.

Respekt und partnerschaftliches Verhalten gehören zu den fünf erklärten Grundwerten der Bank (ComWerte). Seit Jahren arbeitet das Diversity Management erfolgreich daran, ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld und gegenseitige Akzeptanz zu fördern und die Vielfalt der Mitarbeiter bewusst zu nutzen. Seit 2011 sind beispielsweise Diversity-Workshops für sämtliche Führungskräfte der Bank verbindlich. Seit 2012 gibt es mit dem Global Diversity Management eine Plattform, um unsere Aktivitäten über sechs Regional Diversity Councils in Deutschland, Westeuropa, Osteuropa, Asien, New York und London international in der Bank zu implementieren.

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Darüber hinaus bezieht die Commerzbank ihre Mitarbeiter über Netzwerke aktiv in den Diversity-Prozess ein: Den Mitarbeitern stehen die Netzwerke "Courage" (Frauen), Arco (Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle), "Horizont" (Burnout-Betroffene), „Fokus Väter“ und der interkulturelle Expertenkreis „CrossCulture“ zur Verfügung.

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Mit dem Kreismodell zur Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen bauen wir seit 2012 den Gesundheitsschutz und die Prävention weiter aus. Damit wollen wir physische und verstärkt psychische Belastungen am Arbeitsplatz systematisch identifizieren und von vornherein verhindern beziehungsweise abbauen. Als erstes Dax-Unternehmen in Deutschland wurde das Gesundheitsmanagement der Commerzbank vom Technischen Überwachungsverein (TÜV-Süd Management-Service) zertifiziert.

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Für mehr als 97 Prozent der Belegschaft gelten kollektivrechtliche Regelungen. Die Gehälter der tieferen Gehaltsstufen werden über den Manteltarifvertrag für das private Bankgewerbe geregelt. Die am niedrigsten eingruppierten Mitarbeiter (insgesamt zwei) liegen derzeit in Tarifgruppe 1 im 8. Berufsjahr (2.402 Euro). Es werden also an keinem Geschäftsstandort Mitarbeiter im Mindestlohnsegment beschäftigt. Mitarbeiter mit höheren Gehältern erhalten eine außertarifliche Vergütung.

Die Commerzbank fördert die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben durch diverse Maßnahmen. Flexible Arbeitszeiten bieten unseren Mitarbeitern die Chance, ihren Einsatz mit verschiedenen Teilzeitmodellen und Sabbatical-Angeboten individuell zu gestalten. Die Commerzbank bietet bundesweit zwei Arbeitszeitmodelle an, die speziell auf die Anforderungen von Führungskräften in Teilzeit zugeschnitten sind: unser "Vertretermodell für Führungskräfte in Teilzeit" und das "Top Sharing".

Wir unterstützen Eltern mit umfangreichen Beratungs- und Vermittlungsleistungen zur Kinderbetreuung. An immer mehr Orten in Deutschland haben wir flexible, betriebliche Kinderbetreuungseinrichtungen geschaffen. Für den Ausnahmefall, aber auch in der Regelbetreuung. Unsere Rückkehrgarantie nach der Elternzeit geht über die gesetzlichen Regelungen hinaus. Mit der Maßnahme "Keep in Touch" können unsere Mitarbeiter während der Elternzeit 10 bzw. 20 Prozent ihrer Wochenarbeitszeit beschäftigt bleiben. Darüber hinaus unterstützen wir die Mitarbeiter bundesweit mit kombinierbaren Bausteinen bei der Pflege von Angehörigen.

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16. Qualifizierung

16. Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen.

Um die Beschäftigungsfähigkeit unserer Mitarbeiter zu fördern, haben wir verschiedene Programme zur Aus- und Weiterbildung initiiert. Unsere Qualifizierungs- und Entwicklungsangebote bündeln wir in der Commerzbank-Akademie. Sie enthält von der Grundlagen- und Fachqualifizierung bis zu spezifischen Führungs-, Projekt- und Fachlaufbahnen ein breites Angebot für alle Mitarbeiter.

Gerade auch im Hinblick auf die demografische Entwicklung und eine älter werdende Belegschaft spielt neben dem Aspekt des lebenslangen Lernens der betriebliche Gesundheitsschutz eine wichtige Rolle, um die Gesundheit zu fördern und Krankheiten vorzubeugen.

Immer wichtiger werden Angebote zur Unterstützung der Mitarbeiter bei der Pflege von Angehörigen. Denn nicht nur die Belegschaft wird kontinuierlich älter, auch der Anteil der Pflegebedürftigen steigt. Immer mehr Mitarbeiter müssen zusätzlich zum Beruf pflegebedürftige Angehörige versorgen. Die Commerzbank bietet Mitarbeitern mit pflegebedürftigen Familienmitgliedern eine Notfall-Pflege, Tagesbetreuung und einen „Pflege Check-up“ an. Zusätzlich dazu können sich Beschäftigte im Rahmen der Pflegezeit bis zu einem halben Jahr freistellen lassen oder ihre Arbeitszeit reduzieren. Daneben bietet die Bank die so genannte Familienpflegezeit an. Mitarbeiter mit pflegebedürftigen Angehörigen können maximal 24 Monate lang ihre Wochenarbeitszeit auf bis zu 15 Stunden verringern.

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator GRI LA7
Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage und Abwesenheit sowie Summe der arbeitsbedingten Todesfälle nach Region.

Die Krankenquote der Commerzbank lag 2014 bei 4,1 Prozent, wobei Dauerkranke nicht eingeschlossen sind. Im Jahr 2014 betrug die Quote der meldepflichtigen Arbeits- und Wegeunfälle für die Commerzbank in Deutschland 6,1 Unfälle je 1.000 Mitarbeiter (2013: 6,1) und lag damit erneut auf einem niedrigen Niveau unterhalb der Quoten der zuständigen gesetzlichen Unfallversicherung. Es ereignete sich im Berichtsjahr kein Unfall mit Todesfolge.

Leistungsindikator GRI LA8
Unterricht, Schulungen, Beratungsangebote, Vorsorge- und Risikokontrollprogramme, die Mitarbeiter, ihre Familien oder Gemeindemitglieder in Bezug auf ernste Krankheiten unterstützen.

Wir wollen die Gesundheit unserer Mitarbeiter am Arbeitsplatz fördern. Das erhöht ihr Wohlbefinden, ihre Motivation und ihre Leistungsfähigkeit. Dafür bietet die Commerzbank ein integriertes Gesundheitsmanagement mit Schulungen, Beratungen und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung sowie deren Evaluation.

Mitarbeiter und ihre im Haushalt lebenden Angehörigen können im Rahmen des „Employee Assistance Programme“ (EAP) eine externe Beratung in schwierigen Berufs- und Lebenssituationen in Anspruch nehmen. Im Rahmen des EAP finden Mitarbeiter den richtigen Ansprechpartner zum Beispiel bei Stress, Suchtgefährdung oder familiären Problemen. Mitarbeiter, die sich diskriminiert oder gemobbt fühlen, können das Angebot ebenfalls in Anspruch nehmen. Die Experten beantworten vertraulich Fragen, geben Auskünfte und suchen gemeinsam mit den Betroffenen nach Lösungen. Im Jahr 2014 wurden 1.141 neue Beratungsfälle bearbeitet. Wir sehen in dieser Zahl einen Beleg für eine problemlösungsorientierte Unternehmenskultur, die es unseren Mitarbeitern ermöglicht, Herausforderungen offen zu thematisieren.

Bereits zum zweiten Mal beteiligte sich die Commerzbank im Berichtszeitraum an der Global Corporate Challenge, bei der sich die Teilnehmer ein gemeinsames Ziel setzten: jeweils mindestens 10.000 Schritte an 100 Tagen zu gehen. 2014 nahmen 800 Commerzbank-Mitarbeiter teil. Seit über zehn Jahren beteiligt sich die Commerzbank darüber hinaus an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Die Mitarbeiter werden dabei aufgerufen, an mindestens 20 Tagen im Jahr mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.

Der Gesamtbetriebsrat und das Gesundheitsmanagement der Commerzbank haben im Jahr 2011 das Netzwerk „Horizont“ für Burn-out-Betroffene gegründet. Horizont bietet den Betroffenen eine Austausch- und Informationsplattform. Zudem besteht ein intensiver Kontakt zum Betriebsrat und zum Gesundheitsmanagement.

Zur Stärkung des Gesundheitsbewusstseins unserer Mitarbeiter haben wir ebenfalls bereits 2011 das interaktive Training „Gesund in der Commerzbank“ gestartet. Das im Intranet abrufbare Programm sensibilisiert und gibt Tipps für die Praxis zu den Themen Gesundheit am Arbeitsplatz, Stressmanagement, Suchtprävention sowie Bewegung und Ernährung. Im September 2012 wurde zudem das Seminarprogramm „Erfolgreich und gesund führen“ initiiert.

Um die Erhaltung der Gesundheit geht es auch beim ehrenamtlichen Engagement im Betriebssport. 2014 unterhielt die Commerzbank in Deutschland 164 Betriebssportgruppen mit 16.472 Mitgliedern. Des Weiteren geben unsere Betriebsärzte Tipps zur gesunden Ernährung sowie zur Suchtvermeidung und entwickeln persönliche Strategien für den Umgang mit Stress. Um Krankheiten vorzubeugen, bieten wir regelmäßige Augenuntersuchungen, Blutdruckmessungen, Gewichtskontrollen und Maßnahmen zur Diabetesvorsorge.

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) der Commerzbank richtet sich an Mitarbeiter, die in einem Zeitraum von zwölf Monaten mehr als sechs Wochen krank waren. Gemeinsam mit dem Mitarbeiter werden individuelle Lösungen und präventive Maßnahmen entwickelt. Wir möchten es den Betroffenen ermöglichen, im beruflichen Alltag schnell wieder Fuß zu fassen und dauerhaft gesund in der Bank zu arbeiten.

Leistungsindikator GRI LA10
Durchschnittliche jährliche Stundenzahl pro Mitarbeiter und Mitarbeiterkategorie, die der Mitarbeiter aus- oder weitergebildet wurde.

2014 haben 4.965 Präsenzseminare mit 79.183 Teilnehmertagen stattgefunden. Inklusive Selbstlernmedien haben wir insgesamt 856.456 Stunden in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter investiert. Bei einer durchschnittlichen Mitarbeiterzahl der Commerzbank AG (Inland) von 36.415 beträgt die durchschnittliche Stundenzahl pro Mitarbeiter und Jahr im Berichtszeitraum somit 23,5 Stunden.

Von den am 31. Dezember 2014 in der Commerzbank AG Inland beschäftigten 34.443 Mitarbeitern befanden sich 1.729 in einer Berufsausbildung. Im Berichtszeitraum haben wir 590 Auszubildende und Studierende dualer Hochschulen eingestellt. Sie lassen sich entweder zu Bankkaufleuten, Kaufleuten für Büromanagement oder Immobilienkaufleuten ausbilden. Von den an einer Übernahme interessierten Auszubildenden haben wir im Berichtszeitraum 500 (73 Prozent) eine aussichtsreiche berufliche Perspektive in der Bank eröffnet. Am 31. Dezember 2014 beschäftigte die Bank des Weiteren 165 Mitarbeiter als Trainees und 472 Mitarbeiter als Studierende im Commerzbank-Studienkreis. Darüber hinaus waren rund 780 akademische Praktikanten bei uns tätig.

Wir berichten die Stunden nicht aufgeschlüsselt nach Mitarbeiterkategorie. Diese Daten liegen nicht vor, da sie in Bezug auf die Weiterbildung bei der Commerzbank nicht wesentlich sind (nicht steuerungsrelevant). Weiterbildung wird in der Commerzbank bedarfsbezogen angeboten.

Leistungsindikator GRI LA13
Zusammensetzung der leitenden Organe und Aufteilung der Mitarbeiter nach Kategorie hinsichtlich Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und anderen Indikatoren für Vielfalt.

Wir konnten den Anteil von Frauen in Führungspositionen im Commerzbank-Konzern von 27,4 Prozent im Jahr 2013 auf 28,2 Prozent im Jahr 2014 steigern. Dafür wurden die Fördermaßnahmen sowohl für Einsteigerinnen als auch für Frauen, die bereits in der Bank tätig sind, weiter ausgebaut. Am internen Mentoringprogramm haben zum Beispiel bereits mehr als 600 weibliche Führungskräfte teilgenommen. Ergänzt wird dieses Programm durch zusätzliche Veranstaltungen wie die Karrieretage der Commerzbank, das Forum Diversity und „Keep in Touch“ sowie einer Rückkehrgarantie nach der Elternzeit und dem Programm Management-Experience. Dieses Programm bietet Mitarbeitern die Möglichkeit, sich als Führungskraft oder Projektmanager auf vorübergehend vakanten Stellen auszuprobieren. Wir arbeiten weiter an unserem Ziel, den Anteil von Frauen in Führungspositionen bis Ende 2015 auf 30 Prozent zu erhöhen. Angaben zur Zusammensetzung des Vorstands und des Aufsichtsrates enthält der Geschäftsbericht 2014, Seiten 11 und 18f.

Seit vielen Jahren erleichtern wir es unseren Mitarbeitern, Familie und Beruf zu vereinbaren. So bieten wir wegweisende Kinderbetreuung ebenso wie eine umfangreiche Unterstützung für Mitarbeiter, die Angehörige pflegen. Grundlage ist unsere „Betriebsvereinbarung Pflege“ für die Zentrale, die unbefristet verlängert wurde. Die Kinderbetreuung unterstützen wir bundesweit mit 300 Kinderbetreuungsplätzen. Die Ausnahme- und Ferienbetreuung der Commerzbank wurde 2014 insgesamt von 1.481 Kindern an 5.313 Tagen genutzt. 2015 feiert die dafür zuständige Einrichtung „Kids & Co“ ihr zehnjähriges Jubiläum.

Fest etabliert sind die Mitarbeiternetzwerke, die sich im Juni 2014 beim zweiten Diversity-Tag in der Zentrale präsentierten. Rund 1.000 Mitarbeiter sind bei Arco (Homo-, Bi- und Transsexuelle), dem Frauennetzwerk Courage, bei Fokus Väter, Horizont (Thema Burn-out), Kulturwerk, Cross Culture (Interkulturalität) und dem Netzwerk Pflege engagiert. Mit eigenen Veranstaltungen und Projekten machen die Netzwerke auf sich und ihre Arbeit aufmerksam. Für Väter initiierte die Commerzbank ein unternehmensübergreifendes Väternetzwerk in Frankfurt, Berlin und Hamburg, bei dem Vorträge, Workshops oder Vater-Kind-Wochenenden angeboten werden. 2015 wurde zudem eine Väter-Studie angestoßen, mit dem Ziel, zukunftsweisende familienbewusste Maßnahmen und Angebote verstärkt auch für Männer zu entwickeln.

Im Jahr 2014 haben insgesamt 2.316 Mitarbeiter Elternzeit genommen, 16,1 Prozent von ihnen waren Väter. Die durchschnittliche Dauer der Elternzeit betrug bei Frauen 9,1 Monate und bei Männern 2,1 Monate.

Anteil weiblicher Mitarbeiter der Commerzbank AG (Inland) nach Führungsebenen

Alters- und Geschlechtsstruktur der Mitarbeiter der Commerzbank AG

Die Commerzbank hatte im Jahr 2014 insgesamt 1.706 Pflichtarbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu besetzen. Diese gesetzliche Anforderung wurde überschritten. Insgesamt waren 1.812 Arbeitsplätze mit schwerbehinderten und gleichgestellten Mitarbeitern besetzt - das entspricht 5,3 Prozent der Arbeitsplätze. Weiterhin macht es sich der Projektkreis Barrierefreiheit zur Aufgabe, vorhandene Barrieren sukzessive zu reduzieren oder abzuschaffen, um damit Kunden und Mitarbeiter nachhaltig zu unterstützen.

Leistungsindikator GRI HR4
Gesamtzahl der Vorfälle von Diskriminierung und ergriffene Maßnahmen.

Diskriminierungsfälle sind nur wenige bekannt, da sie in der Regel unmittelbar vor Ort geklärt werden. Fälle, die nicht ohne Weiteres zu regeln sind, werden von zentraler Stelle behandelt. Die Gesamtzahl kann nicht exakt beziffert werden, da Diskriminierung als eine Unterkategorie des weiter gefassten Themas Mobbing behandelt wird. Es wird aber geschätzt, dass sich die jährliche Anzahl von zentral weiterverfolgten Diskriminierungsmeldungen im einstelligen Bereich bewegt. Mitarbeiter, die sich diskriminiert oder gemobbt fühlen, können das Angebot des Employee Assistance Programme (EAP) in Anspruch nehmen.

Vollständige GRI-Bilanz in unserem CR-Portal

Menschenrechte

17. Menschenrechte

17. Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen für die Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden.

Die Einkaufsrichtlinie der Commerzbank beinhaltet Ethikrichtlinien, die u.a. die Einhaltung der Menschenrechte für alle Beschaffungsvorgänge verbindlich vorschreiben. Bereits die Ausschreibung macht klare Vorgaben und alle infrage kommenden Lieferanten werden anhand eines Lieferanten-Selbstauskunftsbogens evaluiert, der auch Fragen zu Menschenrechten enthält.

Der 2006 eingeführte und 2015 aktualisierte Standard für eine nachhaltige Beschaffung ergänzt die Einkaufsrichtlinie. Die von der Commerzbank erworbenen Produkte und Dienstleistungen müssen demzufolge u.a. unter menschenwürdigen Bedingungen produziert werden.

Weitere Informationen zu unserem Standard für eine nachhaltige Beschaffung

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator GRI HR2
Prozentsatz wesentlicher Zulieferer und Auftragnehmer, die unter Menschenrechtsaspekten geprüft wurden und ergriffene Maßnahmen.

Die Angabe nachhaltigkeitsrelevanter Informationen ist fester Bestandteil des standardisierten Ausschreibungsverfahrens. Zur Qualitätssicherung geben wir einen elektronischen Lieferantenselbstauskunftsbogen aus, der unter anderem Fragen zu Nachhaltigkeitskriterien enthält. Im Rahmen des Lieferantenmanagements werden die wichtigsten Dienstleister in jährlichen Lieferantengesprächen bezüglich der Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien bewertet. Im Falle von Verstößen gegen den Standard für eine nachhaltige Beschaffung wird eine stufenweise Eskalation gegenüber Lieferanten geprüft und eingeleitet. Es wurden im Berichtsjahr keine Verträge mit Lieferanten wegen Nichteinhaltung von Menschenrechten aufgelöst. Seit 2015 wird zudem eine Mustervertragsklausel „Integrität, Umwelt und soziale Verantwortung“ in neue Verträge aufgenommen.

Gemeinwesen

18. Gemeinwesen

18. Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Durch ihre Geschäftstätigkeit trägt die Commerzbank wesentlich zum Gemeinwesen bei. Sie ist Arbeitgeber, Ausbildungsbetrieb und Auftraggeber. Sie vergibt Kredite an Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen, verwaltet Spareinlagen, wickelt den Zahlungsverkehr ab, handelt mit Wertpapieren und verwahrt sie. Doch die unternehmerische Verantwortung der Commerzbank erschöpft sich nicht in ihrem volkswirtschaftlichen Nutzen.

Gesellschaftliches Engagement ist seit jeher Teil unserer Unternehmenskultur. In zahlreichen Projekten und Initiativen mit Partnern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft leisten wir Beiträge zur Lösung aktueller Problemstellungen. Dabei geht es vor allem darum, Benachteiligungen abzubauen, die eine soziale und ökonomische Teilhabe bestimmter Personengruppen erschweren. So fördern wir Bildungsgerechtigkeit zum Beispiel mit dem Bildungspaten-Programm, in dem Mitarbeiter der Bank Jugendliche unterstützen, die von Schulabbruch bedroht sind oder Gefahr laufen, keinen Ausbildungsplatz zu finden. Auch beim Sponsoring geht es der Commerzbank nicht nur darum, die Markenbekanntheit und den Produktabsatz zu steigern, sondern durch gezieltes Engagement auch einen Beitrag für die Menschen vor Ort zu leisten. Neben dem klassischen Sponsoring stehen dabei Jugendarbeit sowie die Förderung regionaler Vereine im Vordergrund, wie zum Beispiel bei den Programmen „DFB-Junior-Coach“ oder „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“. Auch das Stiftungsengagement ist für die Commerzbank integraler Bestandteil ihrer unternehmerischen Verantwortung. Die verschiedenen Stiftungen der Bank – die Commerzbank-Stiftung, die Jürgen Ponto-Stiftung, die Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank und die sechs Sozialstiftungen – sind im Commerzbank-Stiftungszentrum organisatorisch zusammengefasst und fördern vor allem die Bereiche Bildung, Wissenschaft, Kunst und Kultur sowie Soziales.

Mehr zum Thema Gesellschaftliches Engagement

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator GRI EC1
Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert, einschließlich Einnahmen, Betriebskosten, Mitarbeitergehältern Spenden und anderer Investitionen in die Gemeinde, Gewinnvortrag und Zahlungen an Kapitalgeber und Behörden (Steuern).

Das operative Ergebnis des Commerzbank-Konzerns belief sich für das Jahr 2014 auf 684 Millionen Euro. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Rückgang um 6,4 Prozent. Das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare Konzernergebnis betrug für den Berichtszeitraum 264 Millionen Euro. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag lagen bei 253 Millionen Euro. Eine detaillierte Gewinn-und-Verlust-Rechnung findet sich im Geschäftsbericht 2014 auf Seite 147 und in den dort erwähnten Anhangsangaben. Die Personalaufwendungen finden sich auf Seite 189.

Investitionen in das Gemeinwesen finden auch über die Stiftungen in der Commerzbank statt: Commerzbank-Stiftung, Jürgen-Ponto-Stiftung, Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank und sechs Sozialstiftungen. Das Fördervolumen und dessen Verwendung sowie das Dotationskapital zeigen die nachfolgendend verlinkten Tabellen. Den organisatorischen Rahmen für die verschiedenen Stiftungen bildet das Commerzbank-Stiftungszentrum. 2014 summierten sich die Ausgaben der Commerzbank für das Stiftungszentrum auf 1,66 Millionen Euro für Personal, Arbeitsplatz- und Raumkosten sowie sonstige Sachkosten.

Fördervolumen des Stiftungszentrums

Dotationskapital des Stiftungszentrums

Spendenstruktur des Stiftungszentrums (ohne Sozialstiftungen)

Politische Einflussnahme

19. Politische Einflussnahme

19. Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Die Commerzbank tätigt keine Geldzuwendungen an Parteien, parteinahe Institutionen oder Politiker. Für den Dialog mit der Politik unterhält die Commerzbank Verbindungsbüros in Berlin und Brüssel. Seit 2010 ist die Commerzbank im Transparenzregister der EU registriert und berichtet über Aktivitäten, handelnde Personen und jährliche Aufwendungen im Rahmen der politischen Meinungsbildung.

Die Initiative „Commerzbank im Dialog“ bildet ein Forum, um mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über aktuelle gesellschafts- und wirtschaftspolitische Herausforderungen zu diskutieren. In diesem Rahmen fanden im Berichtszeitraum zum Beispiel Veranstaltungen zu Themen wie „Die moderne Informationsgesellschaft“ und „Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit im EU-Bankenmarkt sichern“ statt.

Auch mit der Initiative „Politisches Frühstück“ fördern wir den Dialog zu gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Themen. 2014 wurden in diesem Rahmen zahlreiche Veranstaltungen organisiert. Unter anderem diskutierten die Teilnehmer Herausforderungen in der Finanzmarktregulierung, den Wettbewerb in der digitalen Wirtschaft und Verbraucherschutzfragen. Als neues Format veranstalten wir seit 2014 die „mittags:werkstatt!“. Im Rahmen dieses Werkstattgesprächs wurde unter anderem das Thema Dispozinsen diskutiert.

Überdies stehen wir im regelmäßigen Austausch mit nationalen wie internationalen Regulierungs- und Aufsichtsbehörden sowie den Verantwortlichen in der Politik, um auf die Klarheit und Verlässlichkeit von Regelungen zu Produkten und Dienstleistungen hinzuwirken - im Interesse unserer Kunden sowie einer langfristigen Planungsfähigkeit. Dabei stehen für uns die Themen im Vordergrund, die sich am stärksten auf unser Geschäftstätigkeit auswirken.

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator GRI SO6
Gesamtwert der Zuwendungen (Geldzuwendungen und Zuwendungen von Sachwerten) an Parteien, Politiker und damit verbundenen Einrichtungen, aufgelistet nach Ländern.

Mit einer Spendenrichtlinie hat die Commerzbank im Juni 2012 klare Rahmenbedingungen für ihr Spendenwesen definiert. Demnach darf eine Spende insbesondere nicht mit der Geschäfts- und Verhaltensethik der Commerzbank, den Compliance-Grundsätzen (zum Beispiel der Global Anti-Fraud Policy und der Global Anti-Corruption Policy) sowie speziell definierten Ausschlusskriterien in Konflikt stehen. Spenden, die zu einem Interessenkonflikt führen könnten, sind zu vermeiden. Als Spendenempfänger ausgeschlossen sind vom Verfassungsschutz beobachtete Vereinigungen und Sekten sowie Organisationen, vor denen das Deutsche Zentrum für soziale Fragen ausdrücklich warnt. Auch die Stiftungen folgen der Spendenrichtlinie der Commerzbank. Die Commerzbank tätigt keine Geldzuwendungen an Parteien, parteinahe Institutionen oder Politiker.

Korruption

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

20. Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren und wie sie geprüft werden. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Die Verantwortung für gesetzes- und richtlinientreues Verhalten liegt in der Commerzbank in der Konzerneinheit Group Compliance, die dem Vorstand Stephan Engels (CFO) unterstellt ist. Orientierung für ein korrektes und moralisch einwandfreies Verhalten bei der täglichen Arbeit geben die Verhaltensgrundsätze (Code of Conduct). Sie machen deutlich, was von allen Mitarbeitern im Commerzbank-Konzern erwartet wird. Dazu gehört es, Gesetze, Regularien und interne Vorschriften einzuhalten und sich von ethischen Grundsätzen im täglichen Handeln leiten zu lassen.

Grundlage für die Einschätzung und Minimierung potentieller Compliance-Risiken in der Commerzbank ist die sogenannte Gefährdungsanalyse. Sie wird einmal jährlich konzernweit durchgeführt und erstreckt sich auf alle konzernangehörigen Unternehmen, Zweigstellen und sonstigen gebundenen bzw. abhängigen Unternehmen im In- und Ausland, die als compliancerelevant eingestuft werden. Sie erfasst auch Betrugsrisiken – insbesondere Korruption – und bewertet die entsprechenden Kontrollaktivitäten der Segmente.

Zur Aufdeckung wirtschaftskrimineller Handlungen haben wir außerdem ein internetbasiertes Hinweisgebersystem (Whistleblowing) eingeführt. Mit Hilfe dieses Systems können jederzeit interne oder externe Hinweise online – namentlich oder anonym – an die Bank adressiert werden.

Korruption oder sonstige strafbare Handlungen von Mitarbeitern werden von uns ausdrücklich nicht toleriert. Aufgedeckte strafbare Handlungen verfolgen wir nach dem „Null-Toleranz“-Prinzip. Jeder Mitarbeiter, der sich nachweislich strafbar gemacht hat, muss die strafrechtlichen, arbeitsrechtlichen sowie zivilrechtlichen Konsequenzen tragen.

Weitere Informationen zu Compliance in der Commerzbank

Als fairer Teilnehmer am Markt und in unserem Engagement gegen Korruption berücksichtigen wir die OECD-Richtlinien für multinationale Unternehmen. Zudem sind wir dem UN Global Compact mit seinen zehn Prinzipien (u.a. zur Korruptionsbekämpfung) ausdrücklich verpflichtet.

Weitere Informationen zum UN Global Compact

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator GRI SO2
Prozentsatz und Anzahl der Geschäftseinheiten, die auf Korruptionsrisiken hin untersucht wurden.

Grundlage für die Einschätzung und Minimierung potenzieller Compliance-Risiken ist die sogenannte Gefährdungsanalyse. Sie wird einmal jährlich konzernweit durchgeführt und erstreckt sich auf alle konzernangehörigen Unternehmen, Zweigstellen und sonstigen gebundenen beziehungsweise abhängigen Unternehmen im In- und Ausland, die als Compliance-relevant eingestuft werden. Sie erfasst auch Betrugsrisiken - unter anderem Korruption - und bewertet die entsprechenden Kontrollaktivitäten der Segmente. Für das Jahr 2014 waren insgesamt 53 als wesentlich eingestufte Einheiten der Bank in die Gefährdungsanalyse einbezogen. Die aus der Gefährdungsanalyse abgeleiteten Maßnahmen zur Prävention überprüft die Bank regelmäßig und ergänzt sie bei Bedarf. Als Grundlage dafür dient auch der regelmäßige Informationsaustausch mit internen Anti-Fraud-Netzwerken sowie anderen Unternehmen und Experten. Bekannt gewordene Fälle oder Verdachtsfälle analysiert die Commerzbank, um ihre Präventionsmaßnahmen zu verbessern und künftige Risiken, insbesondere Korruptionsrisiken, so weit wie möglich auszuschließen.

Leistungsindikator GRI SO7
Anzahl der Klagen, die aufgrund wettbewerbswidrigen Verhaltens, Kartell- oder Monopol-bildung erhoben wurden und deren Ergebnisse.

Im Berichtsjahr 2014 wurden uns keine wesentlichen Klagen, Strafzahlungen oder Bußgeldbescheide gegen die Commerzbank wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens bekannt.

Leistungsindikator GRI SO8
Wesentliche Bußgelder (Geldwert) und Anzahl nicht monetärer Strafen wegen Verstoßes gegen Rechtsvorschriften.

Im März 2015 hat die Commerzbank Vergleiche mit verschiedenen Behörden in den USA bezüglich Verstößen gegen US-Sanktionsbestimmungen sowie gegen Gesetze des Bundesstaates New York erzielt. Diese Fälle ereigneten sich in den Jahren 2002 bis 2008. In einem weiteren Verfahren, das gleichzeitig beigelegt wurde, ging es um Vorkehrungen und Praktiken zur Erkennung und Meldung potenzieller Geldwäscheaktivitäten in den Jahren 2008 bis 2013. Gegen Strafzahlungen in Höhe von 1.452 Millionen US-Dollar (1.196 Millionen Euro) wurden die Verfahren beigelegt.

Die Bank hat in den vergangenen Jahren bereits eine Vielzahl von Maßnahmen umgesetzt, um die Mängel zu beheben und die relevanten Prozesse zu stärken. Weitere Maßnahmen zur Umsetzung noch umfassenderer Richtlinien sind eingeleitet. Hierzu wurde unter anderem ein Konzernprojekt aufgesetzt.

Angaben zu weiteren rechtlichen Verfahren enthält der Geschäftsbericht 2014, Seite 228-230.