Arbeitnehmerrechte

14. Arbeitnehmerrechte

14. Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert.

Die Neuwoba ist an das deutsche Arbeitsrecht gebunden und hält dieses selbstverständlich ein. Wir besitzen ein umfassendes Regelwerk von Betriebsvereinbarungen, die z.B. betriebliche Altersversorgung, flexible Arbeitszeitregelungen und bezahlte Freistellungen und finanzielle Sonderleistungen umfassen. Basierend auf einer Vereinbarung zur Änderung der wöchentlichen Arbeitszeit zwischen Vorstand und Betriebsrat hat sich zum 01.01.2013 die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit der Mitarbeiter von 38,5 Stunden auf 39,0 Stunden erhöht. Die Erhöhung der Arbeitsstunden erfolgte ohne linearen Gehaltsausgleich.

Als Ausbildungsbetrieb haben wir vorausschauend im Jahr 2010 ein Ausbildungszentrum in unserer Unternehmensgruppe geschaffen und weiter entwickelt. Damit konnten wir die Ausbildung bedarfsgerecht und effizient gestalten und die erfolgreiche Rekrutierung von neuen Auszubildenden auf dem lokalen Markt vorantreiben.

Die Neuwoba verfügt über einen Aufsichtsrat mit sieben Mitgliedern, der sich zur Wahrnehmung seiner Aufgaben in den Ausschüssen Bau, Wohnen, Gewerbe und Soziales, Finanzen sowie Personal und Sicherheit und in sieben gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand im Jahr regelmäßig zusammenfinden. Um die vielfältigen Belange der Belegschaft sowie die Wahrung der Arbeitnehmerrechte kümmert sich ein Betriebsrat, dem 5 Mitarbeiter angehören.

Grundsätzlich achten wir bei unseren Geschäftspartnern auf die Einhaltung der Arbeitnehmerrechte. Bei größeren Aufträgen müssen sich Auftragnehmer verpflichten, Mindestlohnregelungen etc. einzuhalten. Die Umsetzung von Arbeitnehmerrechten im Ausland und die Einhaltung von internationalen Regeln sind für unsere Genossenschaft nicht relevant.

Jedes Jahr finden Mitarbeitergespräche im Unternehmen statt, in denen die persönliche Arbeitssituation, Entwicklungschancen, berufliche Perspektiven und die Zusammenarbeit in den Teams, mit den Vorgesetzten oder mit den Kollegen hinterfragt und individuelle Zielvereinbarungen festgelegt werden. Die Mitarbeitergespräche sind ein wichtiges Steuerungsinstrument und spiegeln das Meinungs- und Stimmungsbild in der Belegschaft wider.

15. Chancengerechtigkeit

15. Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern.

Für uns gehört es zur Selbstverständlichkeit, ein Arbeitsumfeld, das frei von Vorurteilen, Ausgrenzung und Diskriminierung ist, sicherzustellen. Es ist unser Ziel, eine Unternehmens-kultur von Exzellenz, Leistung, Innovation, Nachhaltigkeit und Qualität, verbunden mit Wertschätzung, Fairness und Transparenz zu schaffen.

Die Mitarbeiter werden nach dem wohnungswirtschaftlichen Tarifvertrag entlohnt. Dieser sichert eine Gleichbehandlung und honoriert Berufserfahrung vor Lebensalter oder Betriebszugehörigkeit.

Der kontinuierliche Austausch zu aktuellen Themen, wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Arbeitssicherheit und medizinische Betreuung wird nicht nur in persönlichen Gesprächen oder bei Team-Meetings befördert, sondern ist ebenfalls fest in unserem Unternehmenskonzept verankert. Wir gestalten sukzessive jeden Arbeitsplatz so, dass er nicht nur den neusten Ansprüchen der Arbeitssicherheit und des Arbeitsschutzes entspricht, sondern vor allem, dass er kreatives und effizientes Arbeiten ermöglicht. Dies gilt vor allem für Bildschirm-Arbeitsplätze. Hier haben wir Bedingungen geschaffen, die gesundheitliche Aspekte des Bewegungsapparates oder der Augen stärker berücksichtigen und der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer die notwendige Abwechslung sowie Freiräume ermöglichen. Gemeinsam mit verschiedenen Firmen arbeiten wir seit Jahren erfolgreich im Bereich der Gefährdungsbeurteilung der Arbeitsplätze zusammen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen kontinuierlich in die Optimierung der Arbeitsplatzgestaltung ein. Zur Vermeidung von Diskriminierung jeglicher Art im Unternehmen sind die entsprechenden Personalverantwortlichen mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz vertraut. Wir verfolgen alle Bestimmungen zur Umsetzung des AGG, insbesondere bei Stellenausschreibungen und Auswahlverfahren von Bewerbern.

Ganz bewusst organisieren wir seit mehreren Jahren auch unseren Gesundheitstag. Dabei kombinieren wir sportliche Betätigung mit Informationsvermittlung. Einen Tag lang zeigen wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, was sie sowohl zu Hause als auch direkt am Arbeitsplatz für ihre Gesundheit tun können.

Um eine familienfreundliche Unternehmenskultur zu etablieren, haben wir seit Jahren flexible Arbeitszeitregelungen mit Jahresarbeitszeitkonten für unsere Mitarbeiter, um einen Einklang zwischen Arbeitszeit und Privatleben zu gewährleisten.

16. Qualifizierung

16. Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen.

Unsere Personalpolitik ist seit jeher langfristig ausgerichtet und zielt auf die persönliche und fachliche Entwicklung aller Beschäftigten. Wir sind bestrebt, Mitarbeiter möglichst lange im Unternehmen zu halten. Insgesamt sind über 43 % der Belegschaft seit über 20 Jahren in unserem Unternehmen. Daraus ergeben sich Chancen und Risiken, insbesondere der drohende Know-how-Verlust durch Mitarbeiter, die das Unternehmen altersbedingt verlassen oder Schlüsselkräfte zu verlieren, die nicht mehr ohne Weiteres ersetzbar sind. Unsere diesbezügliche Strategie ist der „sanfte“ Übergang. Wir versuchen, junge und langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über einen entsprechend langen Zeitraum parallel arbeiten zu lassen, um so einen geringen Wissensverlust zu ermöglichen.

Um die Beschäftigungsfähigkeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen im Unternehmen zu reagieren, setzen wir überwiegend auf altersübergreifende Teamarbeit. Dabei profitieren wir von dem Wissens- und Erfahrungs-austausch zwischen den Mitarbeitern, von dem fachlichen und sozialen Ausgleich innerhalb des Teams sowie von der organisatorischen Flexibilität hinsichtlich der Arbeitszeiten und Vertretung.

Unsere nachhaltige Personalstrategie schafft Rahmenbedingungen zur Förderung einer unternehmensweiten Lernkultur und umfasst bereits heute entsprechende Altersvorsorge-programme, flexible Arbeitszeitmodelle, regelmäßige individuelle Weiterbildungs- und Fortbildungsangebote sowie ein betriebliches Gesundheitsmanagement. Es gibt keinen Mitarbeiter in der Neuwoba, der nicht qualifiziert ist für seinen Fachbereich.

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator GRI LA7
Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage und Abwesenheit sowie Summe der arbeitsbedingten Todesfälle nach Region.

2012: Krankenstandsquote: 5,58 %
2013: Krankenstandsquote: 5,12 %

2012: Ø Krankenstandstage pro Mitarbeiter: 12,90 Tage
2013: Ø Krankenstandstage pro Mitarbeiter: 13,78 Tage

Weitere Kennzahlen zum Leistungsindikator werden im Berichtszeitraum nicht ermittelt.

Leistungsindikator GRI LA8
Unterricht, Schulungen, Beratungsangebote, Vorsorge- und Risikokontrollprogramme, die Mitarbeiter, ihre Familien oder Gemeindemitglieder in Bezug auf ernste Krankheiten unterstützen.

jährlicher Gesundheitstag

Maßnahmen: regelmäßige Angebotsuntersuchungen vom Betriebsarzt, Erste-Hilfe-Kurse

Leistungsindikator GRI LA10
Durchschnittliche jährliche Stundenzahl pro Mitarbeiter und Mitarbeiterkategorie, die der Mitarbeiter aus- oder weitergebildet wurde.

Die jährliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter wird wegen des hohen Dokumentationsaufwands nicht erhoben. Der Bedarf an persönlicher Weiterbildung wird mindestens einmal jährlich mit jedem Mitarbeiter persönlich ermittelt und Maßnahmen zur Umsetzung des Bedarfs abgestimmt.

Leistungsindikator GRI LA13
Zusammensetzung der leitenden Organe und Aufteilung der Mitarbeiter nach Kategorie hinsichtlich Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und anderen Indikatoren für Vielfalt.

Die Gesamtverantwortung für eine nachhaltige Unternehmensführung erfolgt durch unseren Vorstand, der aus 2 Mitgliedern besteht: René Gansewig (Vorstandssprecher) und Ingrid Grimm-Runge (Vorstandsmitglied).
Angehörigkeit zu Minderheiten wird nicht erfasst, da es sich hierbei um eine sensible personenbezogene Information handelt.
Die Gesamtzahl der Mitarbeiter beträgt 64 Mitarbeiter (31.12.2013).
Der Anteil der Frauen in Führungspositionen beträgt 50 Prozent.

Der Anteil im Unternehmen beschäftigter Frauen beträgt 62 Prozent (Männer 38 Prozent).

Altersverteilung:
bis 25 Jahre: 3,1 %
26 - 35 Jahre: 18,8 %
36 - 45 Jahre: 14,1 %
46 - 55 Jahre: 31,3 %
ab 56 Jahre: 32,8 %

Leistungsindikator GRI HR4
Gesamtzahl der Vorfälle von Diskriminierung und ergriffene Maßnahmen.

Keine Vorfälle bekannt.

Leistungsindikator G4-LA6
Art der Verletzung und Rate der Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage und Abwesenheit sowie die Gesamtzahl der arbeitsbedingten Todesfälle nach Region und Geschlecht.

Die Aufnahme und Angabe der Unfälle erfolgt gemäß jeweils geltendem nationalem Recht. Schwerwiegende Unfälle werden den zuständigen Behörden oder Organisationen gemeldet.

Bei der Neuwoba gab es in 2013 keine Unfälle, die zu einem kurzzeitigen oder langfristigem Ausfall führten.

Leistungsindikator G4-LA8
Gesundheits- und Sicherheitsthemen, die in förmlichen Vereinbarungen mit Gewerkschaften behandelt werden.

Werden durch gesetzliche und interne Vorgaben und Richtlinien adressiert. Förmliche Vereinbarungen mit Gewerkschaften gibt es zu diesen Themen nicht.

Leistungsindikator G4-LA9
Durchschnittliche jährliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Mitarbeiter nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie.

Die jährliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter wird wegen des hohen Dokumentationsaufwands nicht erhoben.

Der Bedarf an persönlicher Weiterbildung wird mindestens einmal jährlich mit jedem Mitarbeiter persönlich ermittelt und Maßnahmen zur Umsetzung des Bedarfs abgestimmt.

Leistungsindikator G4-LA12
Zusammensetzung der Kontrollorgane und Aufteilung der Mitarbeiter nach Mitarbeiterkategorie in Bezug auf Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und andere Diversitätsindikatoren.

siehe Leistungsindikator GRI LA13

Leistungsindikator G4-HR3
Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle und ergriffene Abhilfemaßnahmen.

Keine Vorfälle bekannt.

Ausbildungsquote (optional)

2012: Ausbildungsquote: 8,7%
2013: Ausbildungsquote: 15,6%

Mitarbeiterfluktuation (optional)

2013: Mitarbeiterfluktuation: 8,7%

Menschenrechte

17. Menschenrechte

17. Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen für die Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden.

Unsere Genossenschaft respektiert und unterstützt die Einhaltung der international anerkannten Menschenrechte wie Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung zu verhindern, jeder Form von Diskriminierung entgegen zu treten und das Recht auf den Schutz personenbezogener Daten zu achten. Insbesondere bei der Gleichbehandlung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten wir uns an entsprechende rechtliche Vorgaben, wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Die Einhaltung von Menschenrechten in unserer Lieferkette wird in unseren Geschäftsgrundsätzen geregelt. Als ausschließlich regional tätige Wohnungsbaugenossenschaft vergeben wir Aufträge vornehmlich an ortsansässige kleine und mittlere Unternehmen. Beim Einkauf von Produkten wie z.B. Bürobedarf oder Werbeartikeln achten wir auf lokale Produktion in Europa. Bei großen Aufträgen müssen sich Auftragnehmer verpflichten, Mindestlohnregelungen einzuhalten.

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator GRI HR2
Prozentsatz wesentlicher Zulieferer und Auftragnehmer, die unter Menschenrechtsaspekten geprüft wurden und ergriffene Maßnahmen.

Es wurde keine Überprüfung bei Lieferanten vorgenommen.

Leistungsindikator G4-HR1
Gesamtzahl und Prozentsatz der signifikanten Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder unter Menschenrechtsaspekten geprüft wurden.

Aspekt ist nicht materiell, da die Neuwoba keine signifikanten Investitionsvorhaben umgesetzt hat in Regionen, in denen die Menschenrechtslage besorgniserregend ist oder Projektpartner in diesen Regionen ist.

Leistungsindikator G4-HR9
Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, die im Hinblick auf Menschenrechte oder menschenrechtliche Auswirkungen geprüft wurden.

Aspekt ist nicht materiell, da die Neuwoba keine Standorte in Regionen betreibt, in denen die Menschenrechtslage besorgniserregend ist.

Leistungsindikator G4-HR10
Prozentsatz neuer Lieferanten, die anhand von Menschenrechtskriterien überprüft wurden.

Es wurde keine Überprüfung bei Lieferanten vorgenommen.

Leistungsindikator G4-HR11
Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative menschenrechtliche Auswirkungen in der Lieferkette und ergriffene Maßnahmen.

Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative Auswirkungen auf Arbeitspraktiken bestehen nicht.

Gemeinwesen

18. Gemeinwesen

18. Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Als eine besondere Verantwortung mit einer langen Tradition sehen wir unser soziales Management, dessen Stellenwert sich in den genossenschaftlichen Prinzipien der Selbstverwaltung, Selbstverantwortung und der Selbsthilfe wiederspiegelt. Nur wenn sich Wohnen individuell gestalten lässt, sich unsere Mitglieder unsere Mitglieder sowie deren Familien in ihren Wohnungen wohlfühlen, überträgt sich dies auch auf die Lebensqualität des Wohnquartiers und auf die gesamte Genossenschaft.

Als Wohnungsunternehmen stellen wir uns auf die sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen ein, die sich auf das Wohnen auswirken. Das gilt insbesondere für den prognostizierten demographischen Wandel. Daher ist es das Ziel unseres Handelns, kaufmännische und soziale Kompetenzen in der Genossenschaft zu bündeln und somit einen Mehrwert für unsere Mitglieder durch eine Vielzahl von Betreuungs-, Versorgungs- und Unterstützungsangeboten zu schaffen.

Unsere WohnErweiterungsAngebote, kurz WEA, schaffen wir für alle Mitglieder der Genossenschaft viele Vorteile in punkto Service und Dienstleistungen. Mit den WEAtreffs Süd und Ost schufen wir in der jüngeren Vergangenheit zusätzlich Orte der Begegnungen in unseren Quartieren. Im Jahr 2013 haben wir das Konzept nochmals erweitert und einen weiteren den WEAtreff eröffnet. Dieser Treffpunkt wird durch unsere Mitarbeiterinnen sowie ehrenamtlich Engagierte geführt und durch das Engagement der Nachbarn selbst gestaltet.

Die Aufgabengebiete unserer WEAtreffs umfassen nicht nur die Förderung des gemeinschaftlichen Miteinanders oder des Freiwilligenengagements, vielmehr stehen die Entwicklung einer Stadtteilkultur sowie die Vernetzung von Aktivitäten im Mittelpunkt.

Die Neuwoba fördert seit 2007 unter anderem das Projekt soziale Stadtteilentwicklung in Kooperation mit der Hochschule Neubrandenburg (Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung). Hauptaufgabe des gemeinsamen Forschungsvorhabens ist die Förderung und nachhaltige Stabilisierung des Gemeinwesens sowie die Rückbaumaßnahmen im Wohngebiet mit den Methoden der Sozialen Arbeit zu begleiten.

Für soziale Projekte stellt die Neuwoba jährlich ein Budget in Höhe von 124 T€ zur Verfügung und unterstützt damit Vereine, Schulen, Kitas, kulturelle und sportliche Veranstaltungen und organisiert zahlreiche Feste.

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator GRI EC1
Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert, einschließlich Einnahmen, Betriebskosten, Mitarbeitergehältern Spenden und anderer Investitionen in die Gemeinde, Gewinnvortrag und Zahlungen an Kapitalgeber und Behörden (Steuern).

Die Angaben sind im Wesentlichen im Geschäftsbericht 2013 enthalten.

Leistungsindikator G4-EC1
Direkt erwirtschafteter und verteilter wirtschaftlicher Wert.

Eine Ermittlung der Bruttowertschöpfung oder eine Verteilung der Wertschöpfung nach der GRI-Systematik wurde nicht vorgenommen.

Politische Einflussnahme

19. Politische Einflussnahme

19. Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Die Neuwoba ist unabhängig und wahrt ihre Neutralität gegen Interessen einzelner Gruppen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und beteiligt sich nicht an Lobbying-Aktivitäten. Wir unterstützen aktiv keine Parteien und damit verbundene Einrichtungen.

Die Neuwoba und ihre Mitarbeiter sind Mitglieder in zahlreichen Gremien, Verbänden und Organisationen.

Mitgliedschaften in Gremien und Verbänden
• Arbeitgeberverband der Deutschen Immobilienwirtschaft e.V.
• BBA, Akademie der Immobilienwirtschaft e.V.
• Bund der Steuerzahler Deutschland e.V.
• BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft
• GdW, Bundesverband Deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
• Hochschulförderverein Neubrandenburg e.V.
• IHK Neubrandenburg
• Mitglied im Verbandsrat des GdW
• Präsidium der BAG – Bundesarbeitsgemeinschaft der Genossenschaften des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen
• RWI Regionale Wirtschaftsinitiative Ost Mecklenburg-Vorpommern e.V.
• Verbandsausschuss - Mitglied - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.
• Verein der Freunde und Förderer der EBZ Business School e.V.
• VNW - Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.
• Vorstand – Arbeitsgemeinschaft mecklenburgisch-vorpommerscher Wohnungsunternehmen e.V.

Unser Engagement richtet sich nach unserem ganzheitlichen Ansatz und unserer langfristigen Ausrichtung. Bei zu unterstützenden Vereinen muss ein zumindest mittelbarer Bezug zu unseren Bestanden bestehen.

Kooperationspartner
• Ausbildungsgemeinschaft der IHK Neubrandenburg (ABG)
• BBA, Akademie der Immobilienwirtschaft e.V.
• Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (EBZ) gemeinnützige Stiftung
• Hochschule Neubrandenburg
• Stargarder Behindertenverband e.V.
• Volkssolidarität Neubrandenburg/Neustrelitz e.V.
• ca. 140 regionale Unternehmen als WEA-Partner

Sponsoring
• Sponsoring T.O.N.I. e.V.

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator GRI SO6
Gesamtwert der Zuwendungen (Geldzuwendungen und Zuwendungen von Sachwerten) an Parteien, Politiker und damit verbundenen Einrichtungen, aufgelistet nach Ländern.

Die Neuwoba unterstützt keine Parteien und damit verbundene Einrichtungen mit Geldzuwendungen oder Sachwerten.

Korruption

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

20. Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren und wie sie geprüft werden. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Ein systematischer Ansatz zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten im Sinne eines Compliance-Management-Systems existiert derzeit noch nicht, ist aber in der Verhandlungsphase zwischen dem Vorstand und dem Betriebsrat. Zwischen den Organmitgliedern der Genossenschaft und aller Tochterunternehmen wurden individuelle Regelungen zur Vermeidung von Korruption getroffen.
Eine bisherige Präventivmaßnahme ist das interne System der Budgetkontrolle, unser mehrstufiges System der Rechnungskontrolle, geregelt in einer Unterschriftsordnung sowie die Trennung von Funktionalitäten innerhalb der Geschäftsprozesse. Im Rahmen unseres internen Kontrollsystems bestehen eine Vielzahl von Maßnahmen zur Vermeidung von Korruption, wie die jährliche Überprüfung des Berechtigungskonzeptes, insbesondere die Prüfung erteilter Zugriffsberechtigungen und die Berechtigungen im Zahlungsverkehr sowie die unterjährige stichprobenartige Überprüfung aller Nebenkassen und der Hauptkasse im Unternehmen. Mitarbeiter und Führungskräfte werden regelmäßig im Rahmen von Arbeitsberatungen auf gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten hingewiesen. Alle internen Ordnungen und Arbeitsanweisungen sind zentral, für jeden Mitarbeiter erreichbar, im Intranet dokumentiert.

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator GRI SO2
Prozentsatz und Anzahl der Geschäftseinheiten, die auf Korruptionsrisiken hin untersucht wurden.

100%

Leistungsindikator GRI SO7
Anzahl der Klagen, die aufgrund wettbewerbswidrigen Verhaltens, Kartell- oder Monopol-bildung erhoben wurden und deren Ergebnisse.

Keine Klagen in 2013

Leistungsindikator G4-SO5
Bestätigte Korruptionsfälle und ergriffene Maßnahmen.

Keine Vorfälle in 2013

Leistungsindikator G4-SO8
Monetärer Wert signifikanter Bußgelder und Gesamtzahl nicht monetärer Strafen wegen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften.

Keine Bußgelder in 2013

Leistungsindikator GRI SO8
Wesentliche Bußgelder (Geldwert) und Anzahl nicht monetärer Strafen wegen Verstoßes gegen Rechtsvorschriften.

Keine Bußgelder in 2013