Arbeitnehmerrechte

14. Arbeitnehmerrechte

14. Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert.

Nach dem Regionalprinzip üben wir unsere Geschäftstätigkeit als Genossenschaftsbank ausschließlich in der Metropolregion Hamburg aus.

Eine ausgezeichnete Qualifikation, hohe Motivation und werteorientierte Persönlichkeit jedes einzelnen Mitarbeiters sind die Basis für unseren nachhaltigen Erfolg. Die Mitarbeiterförderung ist deshalb traditionell eine zentrale Aufgabe für uns. Durch die Nähe zu unseren Angestellten sowie ein großes Verantwortungsbewusstsein für die berufliche Entwicklung jedes Einzelnen leben wir unser ausgeprägtes Werteverständnis gegenüber Mitarbeitern gleichermaßen authentisch und konsequent wie im Umgang mit Kunden, Mitgliedern und der Gesellschaft. Mit einer weitsichtigen Strategie in der Personalarbeit haben wir frühzeitig ein lebensphasenorientiertes Konzept entwickelt, das die unterschiedlichen Lebens- und Berufsphasen der Mitarbeiter mit den Anforderungen und Interessen unseres Hauses in Einklang bringt. Die vielfältigen Maßnahmen und Angebote, mit denen wir unsere rund 480 Mitarbeiter optimal qualifizieren und nachhaltig binden, kommen unseren Mitgliedern und Kunden unmittelbar zugute. Dazu gehört zum Beispiel auch eine jährliche Preisverleihung, bei der wir ein besonders werteorientiertes Verhalten unserer Mitarbeiter auszeichnen.

Führungskräfte-Feedback: Im Rahmen eines gemeinsam vereinbarten Führungskreislaufes bieten wir seit sieben Jahren allen Mitarbeitern die Möglichkeit an, ihren jeweiligen Vorgesetzten ein anonymisiertes Führungskräfte-Feedback zu geben.

15. Chancengerechtigkeit

15. Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern.

Familienfreundliches Unternehmen: Bereits zum dritten Mal wurden wir durch die „Hamburger Allianz für Familien“ zertifiziert. 2011 wurden wir zusätzlich Mitglied im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“, welches vom Bundesministerium für Familie sowie deutschlandweit von momentan 5.660 Unternehmen getragen wird. Zukünftig werden wir die Bedeutung und die Rolle der „jungen Väter“ verstärkt in den Fokus nehmen. Um dem vorhandenen Kita–Engpass zu begegnen und die zeitliche Flexibilität zu erhöhen, bieten wir unseren Mitarbeitern zwei Kinderbetreuungsplätze in unmittelbarer Nähe unserer Zentrale an.

Charta der Vielfalt: Die Wertschätzung aller Mitarbeiter ist für uns selbstverständlicher Bestandteil unserer genossenschaftlichen Unternehmenskultur. Mit der Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“ bekennen wir uns seit Juli 2014 auch öffentlich zu diesem zentralen Grundsatz der Chancengleichheit. Die Unternehmensinitiative verfolgt die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in den Unternehmen sowie Institutionen in Deutschland. Alle Mitarbeiter sollen vorurteilsfrei Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Wir sind davon überzeugt, dass wir unsere gelebte Diversifikation als regionale Genossenschaftsbank bestmöglich zur Geltung bringen können.

Logib-D: Seit 2013 ist die Hamburger Volksbank “ Logib-D geprüft“. Logib-D steht für Lohngleichheit im Betrieb in Deutschland und wurde zwischen 2010 und 2013 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Wirtschaft entwickelt.
Die Hamburger Volksbank ist eines von 200 prämierten Unternehmen aus ganz Deutschland, die sich einer detaillierten Analyse ihres Vergütungssystems unterzogen haben. Diese Untersuchung hat das Ziel, mögliche Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern zu erkennen und eine faire Bezahlung aller Beschäftigten sicherzustellen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Allen Mitarbeiterteams wird seit Anfang 2014 vierzehntäglich frisches, saisonales Obst zur Verfügung gestellt. Im Sinne von „Sanitas Per Aquam“ (Gesundheit durch Wasser) bieten wir allen Beschäftigten kostenlos Trinkwasser an. Die von einer zertifizierten internen Trainerin durchgeführten 13 Anti-Stress-Seminare wurden von 107 Mitarbeitern angenommen. Gemeinsam mit dem Fürstenberg Institut initiierten wir drei Führungskräfteworkshops, um für dieses Thema zu sensibilisieren und die Rolle sowie die Verantwortung von Vorgesetztenrolle zu definieren. Alle Führungskräfte unseres Hauses nahmen an diesen Veranstaltungen teil.

Externe Mitarbeiterberatung: Selbst die attraktivste Aufgabe ist kein Ersatz für regelmäßige Zeiten mit der Familie und mit Freunden. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter deshalb bei der Umsetzung ihrer Work-Life-Balance mit einer Vielzahl von flexiblen Arbeitszeitmodellen sowie Vertrauensarbeitszeit, Telearbeitsplätzen und Job-Sharing-Modellen. Verantwortung für Mitarbeiter zu tragen, heißt auch, deren privates Umfeld zu beachten. Neben der Betreuung von Kindern gehört auch die Pflege der Eltern dazu.

16. Qualifizierung

16. Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen.

Mitarbeitervielfalt und Generationenmix: Seit Jahren leben wir Diversität im Hinblick auf eine ausgewogene Altersstruktur. Unsere erfolgreiche Strategie des Generationenmix aus erfahrenen Mitarbeitern und Berufsstartern werden wir auch in Zukunft fortführen. Mit dieser nachhaltigen Personalpolitik erhalten wir wertvolles Wissen im Unternehmen und stellen sicher, dass es generationenübergreifend weitergegeben wird. Die lange Betriebszugehörigkeit und geringe Fluktuationsquote unser Mitarbeiter unterstreichen unser verantwortliches Handeln als Arbeitgeber.

Langfristige Beschäftigungsperspektiven: Die ständig komplexer werdenden Arbeitsthemen sowie laufenden Gesetzeserweiterungen und –änderungen erfordern eine ständige Überprüfung und Weiterentwicklung unserer Personalentwicklungskonzepte. Dazu nutzen wir zielgerichtet auch die Kompetenz der Spezialisten unserer Genossenschaftlichen Finanzgruppe und bieten gemeinsam mit unseren Verbundpartnern ein vielfältiges Angebot von Zusatzqualifikationen und Weiterbildungsmöglichkeiten an. Mit den sich wandelnden Anforderungen und Bedürfnissen richten wir unser Unternehmen zukunftssicher auf die Herausforderungen der demografischen Entwicklung aus.

Lebensphasenorientierte Personalpolitik: Unsere lebensphasenorientierte Personalarbeit hat das Ziel, sich passgenau an den unterschiedlichen Lebens- und Berufsphasen unserer Mitarbeiter sowie dem betrieblichen Bedarf auszurichten. Der Fokus: die Mitarbeiter durch geeignete Bedingungen und Förderstrukturen in ihren individuellen Lebensphasen leistungsfähig, leistungsbereit und motiviert zu halten. Unter Berücksichtigung der Auswirkungen des demografischen Wandels, abgeleitet und individualisiert für unser Haus, entwickeln wir das Modell seit 2009 mit über 50 unterschiedliche Tools stetig weiter.

Entwicklung von Nachwuchskräften: Der Wettbewerb um qualifizierte Fach- und Führungskräfte nimmt in der Finanzbranche stetig zu. Für die Hamburger Volksbank ist es daher selbstverständlich, nicht nur langjährigen Mitarbeitern attraktive Perspektiven zu bieten, sondern auch qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen. In den letzten 12 Monaten übertrugen wir drei Mitarbeitern, die unserem Haus seit durchschnittlich 9,7 Jahren angehören, ihre erste Führungsaufgabe. Über die „Hamburg School of Business Administration“ (HSBA) bieten wir duale Bachelor-Studiengänge, sowie das 18-monatige Traineeprogramm TeamUp der DZ Bank an. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Personalarbeit 2014 betraf die Konzeption der frühzeitigen Nachfolgeplanung für Fachspezialisten und Führungskräfte der zweiten Ebene. Dieses Thema werden wir in den kommenden Jahren weiter ausbauen.

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator G4-LA6
Art der Verletzung und Rate der Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage und Abwesenheit sowie die Gesamtzahl der arbeitsbedingten Todesfälle nach Region und Geschlecht.

Keine Todesfälle
Gesundheitsquote: 95,1%

Leistungsindikator G4-LA8
Gesundheits- und Sicherheitsthemen, die in förmlichen Vereinbarungen mit Gewerkschaften behandelt werden.

Es werden diverse Arbeitsschutzmaßnahmen, wie beispielsweise Einstellungen und Abstände an Computerarbeitsplätzen, beachtet und zum Teil regelmäßig durch Betriebsärzte überprüft. Weiterhin gibt es über das Betriebliche Gesundheitsmanagement diverse Angebote zu vorbeugenden Maßnahmen.

Leistungsindikator G4-LA9
Durchschnittliche jährliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Mitarbeiter nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie.

durchschnittliche Weiterbildungstage pro Mitarbeiter: 4,7 Arbeitstage

Leistungsindikator G4-LA12
Zusammensetzung der Kontrollorgane und Aufteilung der Mitarbeiter nach Mitarbeiterkategorie in Bezug auf Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und andere Diversitätsindikatoren.

Anteil Frauen in Führungspositionen (2013): 16,7%
Anteil Frauen an Gesamtbelegschaft: 54,8%

Leistungsindikator G4-HR3
Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle und ergriffene Abhilfemaßnahmen.

Keine bekannten Fälle.

Menschenrechte

17. Menschenrechte

17. Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen für die Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden.

Nachhaltige Standards für Eigenanlagen und Kreditgeschäft: In DNK 4 beschreiben wir ausführlich wie soziale und ökologische Fragen bei diesen Themen berücksichtigt werden oder zukünftig einfließen.

Nachhaltige Standards für Dienstleistungen: Nach unserem Motto „Man kennt sich.“ pflegen wir langjährige Beziehungen zu Dienstleistern und Lieferanten aus der Region, die oft auch unsere Mitglieder und Kunden sind. Um Transparenz in unseren Liefer- und Dienstleistungsketten herzustellen, wollen wir sowohl für neue als auch für bestehende Geschäftsbeziehungen zukünftig mithilfe einer Nachhaltigkeitsvereinbarung die Einhaltung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Mindeststandards zugrunde legen. Hierzu wollen wir uns an den Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen anlehnen.

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator G4-HR1
Gesamtzahl und Prozentsatz der signifikanten Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder unter Menschenrechtsaspekten geprüft wurden.

Befindet sich gerade im Aufbau

Leistungsindikator G4-HR9
Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, die im Hinblick auf Menschenrechte oder menschenrechtliche Auswirkungen geprüft wurden.

Die Hamburger Volksbank betreibt ihr Geschäft gemäß dem Regionalitätsprinzip im Großraum Hamburg. Geschäfte, die weltweit an Standorten durch unsere Verbundpartner betrieben werden, erfolgen auf dem gemeinsam verankerten Werteverständnis innerhalb unserer genossenschaftlichen Organisation.
Seit 2013 sind außerdem alle Gruppenunternehmen Mitglied im UN Global Compact und bekennen sich damit zur Umsetzung, Offenlegung und Förderung der zehn weltweit geltenden sozialen und ökologischen Prinzipien verantwortungsvollen Handelns.

Leistungsindikator G4-HR10
Prozentsatz neuer Lieferanten, die anhand von Menschenrechtskriterien überprüft wurden.

Befindet sich im Aufbau

Leistungsindikator G4-HR11
Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative menschenrechtliche Auswirkungen in der Lieferkette und ergriffene Maßnahmen.

Keine bekannten Fälle

Gemeinwesen

18. Gemeinwesen

18. Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Systematisierte Fördervielfalt: Gesellschaftliches Engagement steht in Hamburg in der Tradition des Ehrbaren Kaufmanns und geht bei der Hamburger Volksbank weit über das Finanzielle hinaus. Wir begreifen unsere vielfältige Förderung als unternehmerische Aufgabe, die identifikationsstiftend sein muss und authentisch von den betreuenden Mitarbeitern gelebt wird. Wir prüfen bei jedem Förderprojekt, ob und wie es zu unserem Selbstverständnis als Hamburger Volksbank passt, und folgen dabei festgelegten Förderprinzipien. Nach dem Stadtteilprinzip erfolgt eine verlässliche, oft langjährige Unterstützung vieler unterschiedlicher Einrichtungen in unmittelbarer Nachbarschaft der 38 Filialen, vom kleinen Fußballverein bis zur Schulaufgaben-Hilfe. Dabei nutzen wir die engen Kommunikationsbeziehungen unserer Mitarbeiter zu den gemeinwohlorientierten Akteuren, die oftmals unsere Mitglieder, Kunden oder Netzwerkpartner sind. Das Engagement ist bewusst breit gefächert in die von uns definierten Bereiche Sport, Umwelt, Kultur und Soziales sowie Jugend und Bildung und orientiert sich an der Infrastruktur und den Bedürfnissen sowie den sozialen Netzwerken unmittelbar vor Ort. Gleichzeitig setzen wir uns für eine nachhaltige Förderung von übergeordneten Projekten und Leuchtturmprojekten für ganz Hamburg ein. Beispiele sind das Sponsoring der Volksbank Arena oder die Unterstützung der Hamburger Olympia-Bewerbung für Spiele im Jahr 2024 – eine besondere Herausforderung, die wir gern begleiten, weil die Spiele nach strengen Maßstäben der Nachhaltigkeit durchgeführt werden sollen.

Breites Engagement in der Region: Nach unserem genossenschaftlichen Selbstverständnis bringen wir uns als Hamburger Volksbank aktiv in die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Hansestadt ein. Für unser umfangreiches kulturelles Engagement sind wir von der Handelskammer Hamburg und der Hamburgischen Kulturstiftung mit dem KulturMerkur 2013 ausgezeichnet worden. Dazu zählen zum Beispiel das ELBJAZZ Festival, die Ausschreibung des Bergedorfer Schloss-Schreibers sowie die Konzertreihe „Musik in den Häusern der Stadt“. Langfristige Förderfreundschaften bestehen mit der Hauptkirche St. Katharinen, der Stiftung Alsterdorf und dem Kinderhospiz Sternenbrücke. Zum sportlichen Engagement der Bank zählen die Förderung des Sportnachwuchses in der Volksbank-Arena und der bundesweite Breitensport-Wettbewerb „Sterne des Sports“. Eine eigene Volksbank-Stiftung rundet unser soziales Engagement ab.

Förderung der regionalen Wirtschaft: Unsere Unternehmenserfolge erwirtschaften wir ausschließlich in der Metropolregion Hamburg und geben diese in Form von Steuern, Löhnen, Spenden und Sponsorings an unsere Region zurück. Wir unterstützen so die regionalen Wirtschaftskreisläufe und machen sie dauerhaft krisenfest, indem wir den Hamburger Mittelstand auch in schwierigen Zeiten verlässlich mit Krediten versorgen. Unsere Aufträge vergeben wir als regional verankerte Genossenschaftsbank zum größten Teil an ortsansässige Unternehmen und nach dem genossenschaftlichen Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe bevorzugt an unsere Eigentümer und Kunden. In dieser Wechselwirkung geben wir unsere wirtschaftlichen Erfolge an die Metropolregion weiter und nutzen dabei als lokale Experten unsere engen Interaktionszusammenhänge mit unseren Eigentümern und Kunden sowie mit zahlreichen Kooperationen und Netzwerken, die sich hieraus ergeben.

Initiativen zur Förderung finanzieller Bildung nach Art und Empfänger:
Seit 2009 unterstützen wir die Schülergenossenschaft HFM Productions in Meckelfeld als Patengenossenschaft bei der kaufmännischen Organisation: durch ein kostenfreies Konto, regelmäßige Spenden, Erteilung von Aufträgen zum Beispiel für Catering-Einsätze oder Bastelaktionen und Beratung in finanziellen Fragen.

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator GRI EC1
Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert, einschließlich Einnahmen, Betriebskosten, Mitarbeitergehältern Spenden und anderer Investitionen in die Gemeinde, Gewinnvortrag und Zahlungen an Kapitalgeber und Behörden (Steuern).

Eine detaillierte Angabe der verteilten Gewinne erfolgt im nächsten Bericht.

Politische Einflussnahme

19. Politische Einflussnahme

19. Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Die genossenschaftliche Meinungsbildung mit der jährlichen Vertreterversammlung, dem Aufsichtsrat, der überwiegend aus regionalen Unternehmern besteht, und dem Kundenbeirat sichert Stabilität und Kontrolle, bietet demokratische Teilhabemöglichkeiten und fördert den gesellschaftlichen Dialog zu wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Fragestellungen in und für die Metropolregion Hamburg.

Die Hamburger Volksbank ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Volks- und Raiffeisenbanken, der sich als Mitglied der europäischen Vereinigung der Genossenschaftsbanken (EACB) für eine enge Zusammenarbeit der Kreditgenossenschaften auf europäischer Ebene einsetzt und die gemeinsamen Interessen gegenüber den EU-Institutionen und Agenturen vertritt. In Deutschland arbeitet der BVR innerhalb der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) zusammen. Die DK ist ein Zusammenschluss der fünf kreditwirtschaftlichen Spitzenverbände in Deutschland. Die DK erarbeitet Vorschläge und Stellungnahmen gegenüber Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung, Bankenaufsichtsbehörden und Deutscher Bundesbank.

Neutralität: Wir verhalten uns politisch neutral und vergeben keine Spenden an politische Parteien.

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator G4-SO6
Gesamtwert der politischen Spenden, dargestellt nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

Keine Spendenvergabe

Korruption

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

20. Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren und wie sie geprüft werden. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Als Genossenschaftsbank sind der Schutz sowie das Vertrauen unserer Mitglieder und Kunden für uns von höchster Bedeutung. Zu den zentralen Prinzipien für unsere Unternehmensaktivitäten zählen deshalb die strenge Einhaltung der gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Regeln (Compliance), ein verantwortungsvoller Umgang mit allen Risiken (Risikomanagement) sowie eine transparente Gestaltung der Geschäftsprozesse.

Der Vorstand der Hamburger Volksbank hat neben seiner strategischen und operativen Geschäftsführungstätigkeit auch die Einrichtung eines Überwachungsverfahrens zu gewährleisten, um das Unternehmen sowie dessen Mitglieder und Kunden vor Schaden zu bewahren. Diese Überwachungsaufgabe wird von den Mitarbeitern der Internen Revision wahrgenommen. Eine hohe fachliche Qualifikation und die nötige Unabhängigkeit gewährleisten, dass alle Prüfungen selbstständig, eigenverantwortlich und unbefangen durchgeführt werden können.

Seit der Finanzkrise verschärft der Gesetzgeber die Compliance-Anforderungen an die Finanzbranche kontinuierlich. Unsere Mitarbeiter sind auf ein rechtskonformes, verantwortungsvolles Verhalten verpflichtet und erhalten regelmäßig alle erforderlichen Schulungen zum Beispiel zu Compliance, Geldwäscheverhinderung oder Betrugsprävention. Dazu gehört auch die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen. So ist es für uns selbstverständliche Verpflichtung, Daten unserer Kunden nur dann an Dritte weiterzugeben, wenn uns hierzu eine Einwilligung gegeben wurde, eine rechtliche Zulässigkeit oder eine rechtliche Verpflichtung hierfür besteht.

Um die immer anspruchsvolleren und komplexeren regulatorischen Anforderungen langfristig mit einem Höchstmaß an Rechtssicherheit zu erfüllen, hat die Hamburger Volksbank im Jahr 2014 zusammen mit der PSD Bank Nord und der Sparda-Bank Hamburg eine zentrale Plattform in den Bereichen Datenschutz sowie Betrugs- und Geldwäscheprävention gegründet. Hierzu zählt auch die jährliche Überprüfung der Standorte im Hinblick auf die Anti-Korruptionsrichtlinien.

Weitere Zielsetzungen der Hanseatischen Gesellschaft für Beauftragtenwesen (HGB eG) sollen schrittweise umgesetzt werden. Dazu zählt die Zertifizierung des internen Kontrollsystems sowie die Implementierung weiterer Aufgabenfelder wie zum Beispiel die Kontrolle der Gesetzeskonformität des Wertpapiergeschäfts (WpHG-Compliance) und des Risikomanagements (MaRisk-Compliance).

Leistungsindikatoren (KPI)

Leistungsindikator G4-SO3
Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, die im Hinblick auf Korruptionsrisiken hin geprüft wurden, und ermittelte erhebliche Risiken.

Um die immer anspruchsvolleren und komplexeren regulatorischen Anforderungen langfristig mit einem Höchstmaß an Rechtssicherheit zu erfüllen, hat die Hamburger Volksbank im Jahr 2014 zusammen mit der PSD Bank Nord und der Sparda-Bank Hamburg eine zentrale Plattform in den Bereichen Datenschutz sowie Betrugs- und Geldwäscheprävention gegründet. Hierzu zählt auch die jährliche Überprüfung der Standorte im Hinblick auf die Anti-Korruptionsrichtlinien.

Leistungsindikator G4-SO5
Bestätigte Korruptionsfälle und ergriffene Maßnahmen.

Keine bekannten Fälle.

Leistungsindikator G4-SO8
Monetärer Wert signifikanter Bußgelder und Gesamtzahl nicht monetärer Strafen wegen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften.

Keine signifikanten Bußgelder oder monetäre Strafen.